Es geht nicht um Show und Schock, es geht um die Vielfalt, welche alternative Proteinquellen uns bieten.

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Pop-Bugs: alternative Proteinquellen im Mittelpunkt

An der diesjährigen Anuga präsentiert sich die Micarna mit ihren Pop-Bugs-Produkten im Schweizer Pavillon und mit zwei Top-Innovationen im Rahmen der Sonderausstellung «Taste 19». Zudem zeigt das Schweizer Traditionsunternehmen auf, welche Möglichkeiten uns alternative Proteinquellen bereits heute in unserer kulinarischen Vielfalt bieten und wieso Insekten eine nachhaltige Alternative zur klassischen Fleischproduktion darstellen.

Zwischen Steak-Liebhabern und Vegetariern, zwischen abwechslungsreichen Genussmomenten und der Frage nach einer nachhaltigen Ernährungsphilosophie für eine wachsende Weltbevölkerung – die weltgrösste Fachmesse der Ernährungswirtschaft und Nahrungsmittelindustrie, Anuga, befasst sich nicht nur mit den neusten Produkten, sondern auch mit der gesellschaftspolitischen Frage unserer Essgewohnheiten. Dass sich unsere kulinarischen Gewohnheiten verändern, ist nicht neu. Die Globalisierung, aber auch technische und agronomische Entwicklungen bieten uns heute eine Vielfalt an Genussmomenten, welche für frühere Generationen schlicht nicht denkbar gewesen wären. Sie stellen uns aber auch vor nie dagewesene Herausforderungen: Klimaerwärmung, Food-Waste, Verpackungsmüll und eine wachsende – hungrige – Weltbevölkerung.

Verarbeitete Insekten als Geschmackskomponenten

Weg vom Schock, hin zum Genuss

Die Lebensmittelproduktion im Allgemeinen und die Fleischbranche im Speziellen befinden sich im Wandel. Es gilt, neue Ansätze in der Produktion, der Herstellung, aber auch in der Erschliessung alternativer Proteinquellen zu finden. Die Micarna präsentiert im Rahmen der diesjährigen Anuga mit ihren Pop-Bugs-Produkten Antworten auf ebendiese Entwicklungen, zeigt im Rahmen der Innovationssonderausstellung «Taste19» auf, welche Variationen sich mit alternativen Proteinquellen bieten. «Es geht nicht um Show und Schock, es geht um die Vielfalt, welche alternative Proteinquellen uns bieten», betont Ralph Langholz.

Verarbeitete Insekten als Geschmackskomponenten

Für den Leiter alternativer Proteinquellen bei der Micarna geht es dann auch nicht in erster Linie darum, dass europäische Konsumenten anfangen, ganze Insekten zu essen anstatt eines saftigen Steaks: «Für uns ist die Verarbeitung von Insekten keine Konkurrenz zum Fleisch, sondern vielmehr eine spannende Ergänzung auf unserem Speiseplan. Bei uns geht es auch weniger um ganze Insekten als Teil unserer Ernährung, als vielmehr um die Verarbeitung von Insekten. Wir nutzen also Insekten als Proteinlieferant und interessante Geschmackskomponenten in der Herstellung von fleischlosen Produkten.» Hergestellt werden die Pop-Bugs-Produkte aus Mehlwurmmehl als Proteinlieferanten. Neben Insekten als Proteinlieferanten enthalten die Pop-Bugs-Produkte weitere natürlich Zutaten wie Karotten, Lauch oder Kichererbsen. «All unsere Zutaten sind zu 100 Prozent natürlich, kein GVO, keine Geschmacksverstärker oder andere chemische Zutaten», betont der 47-Jährige.

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