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Medienstelle

Die Medienstelle der Micarna steht interessierten Journalistinnen und Journalisten für Anfragen gerne zur Verfügung. Die Micarna verfolgt eine aktive und transparente Kommunikationspolitik und stellt Medienschaffenden neben Antworten auf Anfrage auch Bildmaterial zur Verfügung.

Die Medienstelle der Micarna ist zuständig für alle Firmen der Unternehmensgruppe. Grundsätzlich sind auch Interviewtermine und Reportagen möglich. Aus Sicherheits-, Hygiene- und Produktionsgründen sind Besuche, Film-, Bild- und Tonaufnahmen sowie kurzfristige Reportagetermine nicht zu jeder Zeit und nicht an allen Standorten möglich. Die Medienstelle der Micarna prüft alle Anfragen individuell.

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Medienmitteilungen, Hinweise zu Bildmaterial sowie die notwendigen Kontaktinformationen der Medienstelle unserer Unternehmensgruppe.

Unternehmensgruppe Micarna
Vademecum 2017 (PDF)

Ansprechpartner für Medienanfragen

Micarna Medienstelle Roland Pfister

Dr. Roland Pfister

Leiter Kommunikation Gruppe

+41 (0)58 571 46 30

Micarna Medienstelle Deborah Rutz

Deborah Rutz

Stv. Leiterin Kommunikation Gruppe

+41 (0)58 571 46 30

2017
Der mehrfach ausgezeichnete Maurer Speck erhält eigenen Laden

Ernst Maurer eröffnet am Produktionsstandort in Flüh einen eigenen Maurer-Shop. Im kleinen, aber feinen Produktionsladen kommen nicht nur Speck-Liebhaber auf ihre Kosten.

Unscheinbar wirkt sie, die Heimat von Maurer Speck in Flüh – eingebettet in diesen kleinen Vorort von Basel, der noch zum Kanton Solothurn gehört. Eine Exklave. Eine Nische. Ein Spezialfall, wie auch die Produkte, die Ernst Maurer mit seinem Mitarbeiter in Handarbeit herstellt. Seit bald 50 Jahren gibt es den bekannten Maurer Speck. Seit diesem Wochenende hat das Herzensprodukt von Ernst Maurer einen eigenen Shop, direkt am Produktionsstandort in Flüh. «Es ist ein ganz spezieller Moment», sagt ein sichtlich gerührter Ernst Maurer zu Beginn seiner Eröffnungsrede. «Es liegt eine spannende, intensive und anstrengende Zeit hinter uns. Nun in unserem neuen Shop stehen zu dürfen, unsere Produkte so zu sehen, das erfüllt mich mit Stolz.»

Wertschätzung und Freude am Produkt
Seit einem halben Jahrhundert zählen die Speck-Spezialitäten der Familie Maurer zu den feinsten ihrer Sorte und sind weit über die Kantonsgrenze hinaus bekannt. Das Unternehmen wurde 1968 von Ernst Maurer senior gegründet und wird heute in zweiter Generation von Ernst Maurer junior geleitet. Seit zwei Jahren gehört es zur Micarna-Gruppe,. Während seiner 40 Jahre als Unternehmensleiter hat Ernst Maurer nicht nur den Familienbetrieb geprägt, sondern auch in der Migros Spuren hinterlassen. So sind bei der feierlichen Shop-Eröffnung neben zahlreichen Vertretern aus der Micarna-Gruppe und regionalen Behörden mit Albin Oeschger und Bruno Imfeld auch zwei Verantwortliche der Migros-Genossenschaften Basel und Luzern in Flüh anwesend. Für Albert Baumann von der Micarna-Gruppe ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber einem langjährigen Weggefährten. «Ernst Maurer ist mit seinen Speck-Spezialitäten einer der Pioniere der Migros-Produktelinie «Aus der Region. Für die Region». Seine Leidenschaft für das Produkt, das Herzblut, das er in die Herstellung steckt, wie auch seine Verbundenheit zu seiner Herkunft und zur Metzger-Tradition sind einzigartig.»

Vom Patron Persönlich veredelt 
Wie Tradition bewahrt und Neues perfekt integriert werden kann, unterstreicht der neue Maurer-Shop, der direkt an den Produktionsbetrieb von Maurer Speck angrenzt: Klassisch-industriell eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail und zur Metzger-Herkunft finden Spezialitäten-Liebhaber neben dem renommierten Maurer Speck auch weitere Schweizer Trockenfleisch-Klassiker wie Natura-Bündnerfleisch aus Tinizong oder Walliser Spezialitäten von Gabriel Fleury. Ein Besuch im Maurer-Shop ermöglicht aber vor allem das Eintauchen in eine andere Welt: Weit weg von industrieller Fleischverarbeitung wird hier jedes Stück Speck noch von Hand in Meersalz und einer geheimen Gewürzmischung gedreht, geräuchert und mehrere Wochen gelagert. Nicht von Maschinen, sondern von Ernst Maurer persönlich werden die Produkte veredelt. «Ernst Maurer ist ein Patron, der noch selbst Hand anlegt. Der jedes einzelne Produkt persönlich verarbeitet und das mit viel Leidenschaft, Herzblut und Stolz», betont Albert Baumann. Von dieser Leidenschaft können sich Speck-Liebhaber ab diesem Wochenende im neuen Maurer-Shop an der Talstrasse 55 in Flüh persönlich überzeugen.

Kurzporträt Maurer Speck, Flüh
Ernst Maurer produziert mit seiner Firma Speck und Landrauchschinken und beliefert seit bald 50 Jahren aus der solothurnischen Exklave mitten im Kanton Baselland die Migros-Genossenschaften mit seinen exklusiven Premiumprodukten. Das Schweinefleisch, das Ernst Maurer auf klassische Art und Weise über mehrere Wochen mit besten Zutaten salzt und räuchert, stammt ausschliesslich aus der Region. Der Maurer-Speck wird daraufhin in Handarbeit hergestellt und mit einer hauseigenen Gewürzmischung gesalzen. Während sich Ehefrau Sylvia um die Buchhaltung kümmert, produziert Ernst Maurer mit seinem Mitarbeiter bis zu einer Tonne Speck pro Tag. Der Familienbetrieb wurde in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem seltenen «Preis der Besten» der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft. Im Sinne einer Nachfolgeregelung wurde Maurer Sepck 2015 in den Geschäftsbereich Charcuterie der Micarna SA überführt und ist neu Mitglied der Micarna-Gruppe.

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Ungezwungener Austausch in der Geflügelhalle

Im Rahmen eines Tages der offenen Tür präsentiert Cédric Losey seine neue Optigal-Geflügelhalle Familien, Freunden und interessierten Mästern. Der 43-Jährige ist der 500. Geflügelmäster der Micarna. 

Bei sonnigem Herbstwetter öffnete Cédric Losey aus Prévondavaux vergangenes Wochenende die Türen zu seiner neuen Optigal-Geflügelhalle. Der Landwirt ist seit Anfang Jahres Teil der Micarna-Geflügelmäster und nutzte die Gelegenheit eines Tages der offenen Tür um interessierten Besuchern Einblick in die Pouletmast zu gewähren. «Fünf Mal hatten wir bereits Küken von der Micarna, welche wir in unserer neuen Halle aufgezogen haben. Es läuft sehr gut und wir wollten die Gelegenheit nutzen, anderen Menschen die Möglichkeit zu geben, einmal hinter die Stalltüre blicken zu können», erklärt Cédric Losey.

Möglichkeit des gegenseitigen Kennenlernens
Veranstaltet worden ist der Tag der offenen Tür in Zusammenarbeit mit der Micarna; auch als Zeichen der Wertschätzung. «Unsere Produzenten dürfen stolz darauf sein, was sie tun und ihren täglichen Einsatz auch einmal feiern», sagt Cédric Hoffmann, Leiter Lebendtierproduktion der Micarna. «Ein solcher Tag ist immer auch eine gute Möglichkeit, sich in einem ungezwungenen Rahmen zu treffen.» Eine Möglichkeit, welche rund 110 interessierte Besucherinnen und Besucher an diesem sonnigen Herbstmorgen wahrnahmen; unter anderem auch Jean-Yves Cruchet, Verkaufsleiter der Migros Waadt und zahlreiche Vertreter der Business Unit Geflügel der Micarna. «Es ist schön, diese Leute in diesem Rahmen persönlich kennenlernen zu können. Viele von ihnen habe ich vor dem heutigen Fest nicht gekannt», sagt Cédric Losey.

Vertrauen als Grundlage der guten Zusammenarbeit
Als Geflügelmäster steht der Landwirt an einer frühen Position der Wertschöpfungskette und selten im direkten Austausch mit Verkaufsleitern seitens Micarna oder Migros. Ein Tag der offenen Tür auf dem Betrieb ermöglicht das Kennenlernen und fördert das gegenseitige Verständnis. Dieser Austausch sei mitentscheidend für die gute und nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Mäster, Micarna und Migros, glaub auch Jean-Daniel Staub, Präsident des Geflügelmästerverbandes der Micarna. «An einem solchen Fest sprechen wir nicht über berufliche Belangen, sondern lernen uns besser kennen und das schafft Vertrauen und unterstützt unsere Zusammenarbeit.» Eine Zusammenarbeit, welche auch Cédric Losey wärmstens empfehlen kann: «Bis jetzt sind wir sehr zufrieden mit unserer neuen Optigal-Geflügelhalle und die Partnerschaft mit der Micarna macht Freude.»

Kurzporträt Micarna 
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Micarna. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken

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Micarna Grillen-Bällchen gewinnen Innovationspreis

An der Food-Messe Anuga präsentiert die Micarna zum ersten Mal ihre Pop-Bugs. Das originelle Insektenprodukt wird im Rahmen der Ausstellung «Taste 17» zudem mit dem Innovationspreis geehrt.

Wie schmeckt die Welt von morgen? Wie können wir unsere Konsumenten auch in den kommenden Jahren überraschen? Und wie soll eine wachsende Weltbevölkerung auch in den nächsten Jahrzehnten ernährt werden? Genau mit diesen Fragen setzt sich die führende Lebensmittelmesse Anuga auseinander. Über 200’000 Besucher und gut 7000 Aussteller aus 100 Ländern präsentieren in Köln die neuesten Trends und Produkte. Zudem werden an der Sonderausstellung «Taste 17» die innovativsten Kreationen ausgezeichnet. Die Micarna wird dabei für ihre Pop-Bugs, das erste Grillenmehl-Produkt, geehrt. Nach dem Innovationspreis für die «Paprika Wave Chips» (2013) und das «Chicken Gelati» (2015) ist die diesjährige Auszeichnung der dritte Innovationspreis an der renommierten Food-Messe in Serie.

Grillen Innovativ verpackt
Bei den Pop-Bugs handelt es sich um kleine Bällchen, die aus Grillenmehl, einer Proteinquelle, hergestellt werden. Sie sind mit panierten Fleischbällchen vergleichbar, nur dass bei den Pop-Bugs Grillenmehl statt Fleisch verwendet wird. «Die Pop-Bugs sind unser erster Snack mit Insektenproteinen», freut sich Albert Baumann. Der Unternehmensleiter der Micarna ist von den Grillen-Bällchen begeistert ist: «Einerseits, weil das Thema Insekten als Ergänzung unserer Ernährung ein wichtiges und aktuelles Thema ist. Andererseits, weil unsere Pop-Bugs auch optisch überzeugen.» Verpackt in einer innovativen Kartonschale mit Servierfunktion, können die Pop-Bugs gleich in der edlen Verpackung mit den mitgelieferten Dips gegessen werden. «Da ist nicht nur der Genuss, sondern auch der perfekte Gesprächsstoff garantiert.»

Insekten sind mehr als eine Produktidee
Im Bereich Insekten geht es für die Micarna aber um mehr als eine Produktinnovation. «Wir sind überzeugt, dass der Markt ein Potenzial für Insekten als Proteinlieferanten hergibt. Dabei geht es aber nicht nur darum, Insekten als Ganzes zu konsumieren, sondern diese wären in Form von Insektenmehl beispielsweise auch interessante Proteinlieferanten für andere Produkte.» Um diese Grundlagenforschung zu betreiben, hat die Micarna im April einen Produktmanager für Insekten eingestellt. «Seine Hauptaufgaben bestehen darin, Basiswissen in diesem Bereich zu erarbeiten und beispielsweise herauszufinden, was gesetzlich möglich ist oder was Tierwohl im Bereich Insekten bedeutet.» Die Micarna rechnet damit, dass diese Grundlagenarbeit rund zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. Das erste innovative Produkt präsentiert sie mit den Pop-Bugs aber bereits diesen Herbst.

Kurzporträt Micarna
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Micarna. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna: Schweizer Tradition trifft auf nachhaltige Innovationen

Auf der diesjährigen Anuga präsentiert sich die Micarna-Unternehmensgruppe mit traditionellen Schweizer Produkten wie dem renommierten, salzreduzierten Natura-Bündnerfleisch, einem umfassenden Tierwohlprojekt in der Hähnchenmast (Alpigal) sowie mit drei Topinnovationen im Rahmen der Sonderausstellung „Taste 17“ – darunter als Weltpremiere die ersten Micarna-Snacks aus Insektenmehl.

Unsere Essgewohnheiten verändern sich. Es geht nicht nur um die Frage nach neuen Geschmacksrichtungen, sondern vor allem um ganz neue Ansätze der Fleischproduktion, -herstellung und -veredelung. Die Lebensmittelproduktion im Allgemeinen und die Fleischbranche im Speziellen befinden sich im Wandel. Neue Nahrungsmittel wie Insekten, aber auch unser Bedürfnis nach schneller und einfacher Zwischenverpflegung bedingen eine hohe Innovationskraft seitens der Herstellungsunternehmen. Micarna präsentiert sich als Unternehmensgruppe an der Anuga mit Antworten auf eben diese Entwicklungen. „Wir zeigen, welche Möglichkeiten dieser Wandel bietet, welche neuen Genusselemente geschaffen werden können und welche Veränderungen auch in der Haltung der Tiere auf uns zukommen“, erklärt Unternehmensleiter Albert Baumann.

Pop-Bugs: Der edle Insekten-Dip mit Gesprächsstoff (Taste 17)
Wie schmeckt diese Welt von morgen? Wie können wir unsere Konsumenten auch in den kommenden Jahren überraschen? Genau mit diesen Fragen setzt sich die Food-Messe in Köln auseinander. Bei der Sonderausstellung „Taste 17“ präsentiert sich auch Micarna mit drei ganz speziellen Produkten: darunter die neuen Pop-Bugs. „Offiziell unser erster Snack mit Insektenproteinen“, freut sich Albert Baumann. Selbst hat der Unternehmensleiter die Neuheit natürlich längst probiert und ist begeistert von den Hackbällchen mit Insektenmehl. „Einerseits, weil das Thema Insekten als Ergänzung unserer Ernährung ein wichtiges und aktuelles Thema ist. Andererseits, weil unsere Pop-Bugs auch optisch überzeugen.“ Verpackt in eine innovative Kartonschale mit integrierter Servierfunktion können die Pop-Bugs nämlich gleich in der edlen Verpackung mit mitgelieferten Dips präsentiert und verzehrt werden. „Da ist nicht nur der Genuss, sondern auch der perfekte Gesprächsstoff garantiert.“

Chickies: Proteinnachschub für unterwegs (Taste 17)
Nicht nur das Rohmaterial unserer Ernährung wandelt sich, auch die Art und Weise, wie wir unsere Produkte konsumieren. Dieser Veränderung wird das zweite „Taste 17“-Produkt gerecht: die Chickies. Der kleine, in Würfel geschnittene Geflügelsnack bietet die perfekte Zwischenmahlzeit – egal, ob auf dem Schulhof, auf einer Wanderung oder beim Sport mit Freunden. „Die Micarna-Chickies sind die perfekte Antwort auf die aktuelle Diskussion rund um die „Low Fat“-Ernährung“, erklärt Albert Baumann. „Die Kombination der Geflügelwürfel mit Kirschen und Honig ist nicht nur ein unvergleichliches Geschmackserlebnis, sie ermöglicht auch eine gesündere Zwischenverpflegung als andere Snacks mit Zucker.“ Die Micarna-Chickies sind in wiederverschließbaren Snackverpackungen erhältlich und daher perfekt für den Proteinnachschub unterwegs.

Fleur de Viande: Gewürzmischung für Alpenliebhaber (Taste 17)
Weniger für eilige Stunden, sondern vielmehr für den gemütlichen Abend zu Hause – hierzu ist das neue „Fleur de Viande“ entwickelt worden: Fleisch als edle Gewürzkomponente. Was komisch klingt, verspricht die Verbindungen zweier qualitativ hochwertiger Topprodukte aus der Schweiz. „Fleur de Viande ist die Kombination aus unserem Natura-Bündnerfleisch und feinsten Schweizer Alpenkräutern.“ Die innovative Zweikammer-Gewürzmühle ermöglicht direkt bei Tisch ein individuelles Dosieren des Fleisch- beziehungsweise des Kräuteranteils und bietet die perfekte Gesprächsgrundlage für eine Diskussion rund um die beliebteste Gewürzmischung. Die neue Fleisch-Gewürz-Kombination gibt es in den Geschmacksrichtungen „Alpen-Chili“, „Salat-Mix“ sowie „Raclette-Mix“ und eignet sich für zahlreiche Gerichte – von Pasta über Risotto bis hin zu leckeren Salaten.

Alpigal: Nachhaltige Hähnchen aus der Region
Innovation geht bei Micarna aber über die einzelnen Produkte hinaus. „Innovation bedeutet auch, dass man sich über die Produktionsformen Gedanken macht, die Art und Weise der landwirtschaftlichen Mast hinterfragt und neue Wege geht“, erklärt Albert Baumann. Eines dieser Projekte wurde von der Stauss Geflügel GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen von Micarna und Bio Geflügel Stauß, in den letzten Monaten erfolgreich umgesetzt: Alpigal. Die nachhaltige Hähnchenproduktion aus der Region verspricht ihren Verbrauchern höchste Hähnchenqualität aus integrierter Mast, deren Tierwohlbestimmungen über die geltende Tierschutzverordnung hinausgehen. „Alpigal schließt die Lücke zwischen Bio- und konventionell produzierten Hähnchen und spricht Kunden an, die Wert auf Tierwohl und Regionalität legen“, erklärt Robert Stauß, Unternehmensleiter von Stauss Geflügel. Konkret bedeutet das, dass die Alpigal-Hähnchen genügend Platz, Rückzugsmöglichkeiten und einen eigenen Wintergarten haben. Die Alpigal-Ställe sind maximal 660 Quadratmeter groß und müssen mit einem Kaltscharrbereich verbunden sein, welcher zusätzlich 165 Quadratmeter beträgt. Gleichzeitig sind zusätzliche zehn Prozent der Stallgröße als erhöhte Sitzgelegenheiten definiert. „Und unsere Tiere werden nicht prophylaktisch mit Antibiotika behandelt“, erklärt Robert Stauß. Zudem leben die Hähnchen allesamt auf zertifizierten Betrieben, die nicht mehr als 200 Kilometer vom Schlacht- und Verarbeitungsbetrieb von Stauss Geflügel in Ertingen entfernt sind. „Somit können wir die Transportwege für die Tiere kurz halten und vermeiden, dass sie unnötigem Stress ausgesetzt sind. Auch das gehört zu einem innovativen und nachhaltigen Tierwohlansatz.“

Kurzporträt Micarna-Gruppe
Die Micarna-Unternehmensgruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel-, Fisch- und Eiprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Unternehmensgruppe heute die in der Schweiz ansässigen Betriebe Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Maurer Spezialitäten, Mérat & Cie., Micarna, Natura Fleischtrocknerei, Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel und KM Seafood zur Unternehmensgruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Das Segment Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Neue Aufgabe für gebrauchte Computer

Die Mazubi Courtepin, die Lernendenfirma der Micarna, spendet über 100 Desktop-Computer an das Arbeitshilfswerk Ecoval. Damit sollen arbeitslose Menschen auf ihre Reintegration ins Wirtschaftsleben vorbereitet werden.

Ein Industrieunternehmen ohne Computer; heute unvorstellbar. Ein nationales Unternehmen, wie die Micarna besteht aus tausenden unterschiedlichen IT-Geräten, Software und Zusatzgeräten. Bei Umstellungen im IT-Bereich werden jeweils Computer aussortiert, welche noch voll funktionstüchtig sind. Und genau diesem Problem hat sich die Mazubi Courtepin, die Lernendenfirma der Micarna, angenommen. «Nach der letzten IT-Umstellung haben wir festgestellt, dass es über hundert PC gibt, die ausgewechselt wurden, obwohl sie noch einwandfrei liefen. Weil sie ein älteres Modell waren, passten sie aber teilweise nicht mehr zu den spezifischen Bedürfnissen unseres Unternehmens», erklärt Théo Brand, Lernender Informatiker im dritten Ausbildungsjahr.

Eingliederung in den Arbeitsmarkt

Nur weil Geräte nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sind, heisst das noch lange nicht, dass sie nicht mehr funktionstüchtig sind. Im Gegenteil: «Die betroffenen Desktop-Computer sind super, sie laufen ohne Probleme und man kann wunderbar mit ihren Arbeiten», erklärt der 17-Jährige. Dieses Potential hat die Mazubi erkannt und die IT-Abteilung und die Direktion der Micarna angefragt, ob sie mit diesen Computern ein Projekt starten dürfen. Eine Art «Wiedereingliederung der Computer in den Arbeitsmarkt.» Die Verantwortlichen der Micarna unterstützten die Idee ihrer Lernenden und überliessen ihnen die rund 100 Computer. Dazu gab es noch gut 50 Tastaturen und Mäuse, sowie zwei Dutzend Bildschirme.

Weitsicht junger Menschen

Auf ihrer Suche nach einem passenden Projektpartner stiess die Mazubi alsbald auf Ecoval, ein Hilfswerk, welches sich der Reintegration von arbeitssuchenden Menschen angenommen hat. «Dank der grosszügigen Unterstützung der Mazubi erhalten wir über 100 voll funktionsfähige Computer mit welchen unsere Kunden sich in verschiedenen Workshops wichtige Kompetenzen für den Arbeitsmarkt aneignen können», erklärt Véronique Franzin. Für die Abteilungsleiterin (Informatik / Logistik / Verkauf) beim Arbeitshilfswerk ist die Unterstützung der Mazubi auch aus einem weiteren Grund wertvoll: «Es freut mich ausserordentlich, dass es junge Menschen sind, die bei einer solche Sache an uns denken. Junge Menschen, die mitten in ihrer Ausbildung stehen und dabei über den Tellerrand hinaus blicken und sehen, dass es Menschen in der Gesellschaft gibt, welche diese Unterstützung sehr gut gebrauchen können.»

Kurzporträt Mazubi
Die Mazubi ist die Lernendenfirma der Micarna, welche von den Lernenden selber geführt wird. In der Mazubi entwickeln die Lernenden eigene Produkte, verarbeiten das Rohmaterial, produzieren ihre eigenen Produkte und vermarkten diese. Das Ziel der Lernendenfirma ist es, dass die Auszubildende früh lernen Verantwortung zu übernehmen, selbständig zu arbeiten und eigene Projekte zu realisieren. Dank dem Ausbildungsprojekte Mazubi erhalten die Auszubildenden der Micarna die einmalige Möglichkeit bereits während er Ausbildung ihr eigenes Unternehmen zu führen.

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Micarna – Wenn Flüchtlinge Taler schwingen

Die Micarna besucht zusammen mit den Flüchtlingen des Ausbildungs- und Integrationsprojekt «Maflü» einen Schweizer Teambildungsnachmittag auf dem Gibloux (FR). Gemeinsam lernen sich Schweizer und Flüchtlinge dabei von einer ganz neuen Seite kennen; sich selbst und ihre neue Heimat.

Taler schwingen, eine Armbrust schiessen oder sich auf Skiern fortbewegen: Schweizer Aktivitäten, welche gerade Flüchtlingen völlig fremd sind. Flüchtlingen, wie die ersten 14 Teilnehmer des Maflü-Projekts der Micarna, welche aus Afghanistan und Eritrea in die Schweiz gekommen sind. Der Fleischverarbeiter der Migros-Gruppe hat zu Beginn dieses Jahres ein Ausbildungs- und Integrationsprojekt ins Leben gerufen und bietet motivierten Flüchtlingen die Möglichkeit eine Ausbildung innerhalb der Micarna zu absolvieren und sich so eine berufliche
Perspektive in der Schweiz aufzubauen. Ziel von Maflü ist, dass die Mitarbeitenden nach ihrer Ausbildung im Unternehmen bleiben. «So unterstützen wir die Integration dieser Menschen, gleichzeitig hilft es uns, dem Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken», erklärt Unternehmensleiter Albert Baumann.

Schokolade als Ausgangspunkt jeder Integration

Für dieses Maflü-Projekt wurde die Micarna in diesem Frühjahr mit dem Migrationspreis des Kantons Freiburg ausgezeichnet. «Mit dem Preisgeld wollten wir etwas machen, wovon auch unsere Projektteilnehmer profitieren können, etwas, das ihnen lange in Erinnerung bleiben wird», erklärt Projektleiterin Sabrina La Gioia. Am Freitagnachmittag absolvierten die 14 Maflü-Teilnehmer aus Courtepin zusammen mit Vertretern der Micarna, sowie dem Partner Caritas, einen traditionell Schweizer Ausflug. «Wir wollten nicht einfach «nur» einen Ausflug
machen, wir wollten, dass unsere Projektteilnehmer etwas erleben und dabei auch den gegenseitigen, kulturellen Austausch fordern.» Und dass ein solcher Austausch durchaus auch durch den Magen gehen kann, bewies der ersten Stopp der Integrationsreise: Bei der Besichtigung der traditionellen Schokoladenfabrik von Maison Cailler schlugen nicht nur die Herzen der Flüchtige höher, sondern auch alle «urschweizerischen» Begleitpersonen griffen gerne zu und probierten ein Stückchen Schweizer Tradition.

Dank Taler im Teller ein Heimatgefühl

Das eigentlich Ausflug-Highlight stand am Nachmittag auf dem Programm: Gemeinsam mit der Organisation «Une bonne idée.ch» wurde ein wahrer Schweizer Wettkampf auf die Beine gestellt. In kleinen Gruppen galt es dabei während mehreren Stunden die Schweizer Folklore kennenzulernen. «Da gab es auch für die Schweizer Mitglieder noch Einiges zu entdecken, wie zum Beispiel das Talerschwingen oder auch das Schiessen mit einer Armbrust.» Dabei stellten sich alle Teilnehmer überraschend geschickt an, bestätigt Sabrina La Gioia. Für die Projektleiterin war der Anlass dann auch ein voller Erfolg, nicht nur wegen den zahlreichen Aktivitäten. «Der Austausch unter einander war beeindruckend. Nicht nur unter den Projektteilnehmern, welche aus unterschiedlichen Ländern kommen, sondern auch der Austausch, beziehungsweise die Auseinandersetzung mit der Schweiz; ihrer neuen Heimat. Jeder von uns fand hier einen neuen, anderen Zugang zu unserer Schweiz.» Abgeschlossen wurde der «born to be swiss»-Anlass natürlich, wie es sich für einen echten Schweizer Folkloreabend gehört, mit einem selbstgemachten Fondue. «Ich muss sagen, unsere Projektteilnehmer haben unseren Käse-Klassiker hervorragen hinbekommen», betont Patrick Bussmann von der Caritas. Die Gemeinnützige Organisation ist seit Projektbeginn Partner der Micarna und unterstützt das Unternehmen und die Flüchtlinge bei ihrer Ausbildung. «Ich finde Maflü ein tolles Projekte. Vor allem weil sich ein Wirtschaftsunternehmen dem Thema Integration annimmt und ein solches Konzept auf die Beine stellt. Es ist toll zu sehen, was unsere Projektteilnehmer im letzten halben Jahr für eine Entwicklung durchgemacht haben.»

Zukunft der Projekts noch offen

Der erste Durchgang des Maflü-Projekts ist mit diesem schweizerischen Kennenlern-Abend beinahe abgeschlossen. 14 Flüchtlinge in Courtepin und 6 am Standort Bazenheid konnten in diesem Sommer als erste Projektteilnehmer im Rahmen des Ausbildungs- und Integrationsprojektes eine Ausbildung innerhalb der Micarna absolvieren. Begleitet von einem intensiven Sprachkurs und einer praktischen Ausbildung wurden sie auf eine mögliche Integration in den regulären Ausbildungsbetrieb vorbereitet. Zahlreiche Maflü-Teilnehmer können nach dem Projektabschluss in der Micarna bleiben und entweder eine Ausbildung absolvieren, oder einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. «Wir blicken durchaus stolz auf die letzten Monate zurück», betont Albert Baumann. Als Unternehmensleiter war der 57-Jährige Initiator dieses Projekt, umso grösser ist die Freude ab den individuellen Erfolgen. «Wir haben das Projekt auf einem Stück Papier begonnen und nach intensiver Ausarbeitung eines Konzeptes und dem Austausch mit Partnern, wie der Caritas, in diesem Jahr zum ersten Mal Flüchtlingen eine solche Chance bieten können. Es ist schön zu sehen, mit wie viel Motivation sie bei der Sache waren.» Ob und wann das Projekt in eine zweite Runde geht, ist aktuell noch offen. Die Ergebnisse des ersten Durchgangs werden aktuell analysiert und bis Ende Jahr ausgewertet. Klar ist, für die Flüchtlinge, die an diesem Freitagnachmittag in der Region Freiburg die Schweizer Folklore entdecken durften, hat sich die Projekt-Teilnahme gelohnt. Auch wenn sie vielleicht noch nicht ganz «born to be swiss» sind, so sind sie doch auf gutem Wege, sich in der Schweiz eine Zukunft aufzubauen.

Kurzporträt Micarna-Gruppe
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel-, Fisch und Eiprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Unternehmensgruppe heute die in der Schweiz ansässigen Firmen Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Maurer Spezialitäten, Mérat & Cie., Micarna, Natura Fleischtrocknerei, Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel und KM Seafood zur Unternehmensgruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Das Segment Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Blick hinter die Kulissen eines umgebauten Optigal-Stalls
Micarna – Blick hinter die Kulissen eines umgebauten Optigal-Stalls

Die Micarna ermöglicht interessierten Besuchern Einblick in einen umgebauten 300 Quadratmeter-Optigal-Stall. Während eines exklusiven Rundganges informieren Fachmitarbeiter und Geflügelmäster über Herausforderungen und Möglichkeiten bezüglich nachhaltiger Geflügelproduktion und welche Chancen in Bezug auf Energieeffizienz und Tierwohl in einem solchen Projekt liegen.

Schweizer Poulet ist beliebt; sowohl bei Konsumenten als auch seitens Landwirte. Auch innerhalb der Micarna geniesst die Geflügelproduktion einen hohen Stellenwert. Dabei hält das Migros-Industrieunternehmen bei der Pouletproduktion die gesamte Wertschöpfungskette in den eigenen Händen. Das heisst, von den Elterntieren, über die Brüterei und die Mastzeit auf den Partnerbetrieben, bis zur fachmännischen Verarbeitung, läuft der gesamte Prozess unter der Verantwortung der Micarna. Eine solche Wertschöpfungskette bedingt eine spezielle Partnerschaft zu den Pouletmästern.

Umbau als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie
Aktuell arbeiten rund 500 Geflügelproduzenten mit der Micarna partnerschaftlich zusammen. Die Mehrheit davon produziert in sogenannten 300 Quadratmeter-Ställen. «Diese Ställe erfüllen nach wie vor alle gesetzlichen und übergesetzlichen Anforderungen der Micarna an die Optigal-Haltung, sind aber teilweise etwas in die Jahre gekommen», erklärt Andreas Berger, Berater Geflügelproduktion bei Micarna. Dies bedeutet, dass man gerade in Bezug auf die Energieeffizienz heute weiter entwickelt ist und neue Möglichkeiten nutzbar machen kann. «Der Micarna Geflügelmästerverband ist mit der Anfrage auf uns zugekommen, was für Entwicklungsmöglichkeiten wir für solche Stallbauten sehen. Der umgebaute Optigal-Stall in Bösingen ist unser Prototyp in diesem Bereich.» Im Rahmen eines Medienbesuches ermöglichte die Micarna interessierten Journalisten einen Einblick in einen solchen 300 Quadratmeter-Stall und zeigte anhand des Betriebes von Hugo und Susanne Käser die Möglichkeiten eines solchen Umbaus auf. «Die Mastzeit auf den Bauernhöfen machen einen wichtigen Teil der Ökobilanz der Optigal-Produktion aus», erklärt Lucien Dorthe, Energiefachmann Geflügelproduktion bei Micarna. «Dank den Massnahmen, welche bei diesem Umbau berücksichtigt wurden, konnten wir einen bedeutenden Beitrag zur Micarna-Nachhaltigkeitsstrategie leisten.»

Ein Projekt mit Weitsicht
Der Umbau der bestehenden 300 Quadratmeter-Stalls der Familie Käser fand in diesem Frühjahr statt und bedingte neben der tatkräftigen Mitarbeit der Familie auch einen Verzicht auf einen Mastumgang. «Für uns war es wichtig, dass wir diesen Schritt in die Zukunft wagen», erklärt Hugo Käser. Auch mit Blick auf die nächste Generation. «Die Ställe und die Optigal-Produktion funktionieren sehr gut. Baulich war es aber an der Zeit, dass wir einen Schritt weitergehen und unsere Halle auch für unsere Kinder lukrativ machen.» Dabei spielen sowohl Tierwohl-, als auch Energieaspekte eine grosse Rolle. So wird das Stallklima und damit das Tierwohl unter anderem durch eine neue Vernebelungsanlage im Stall deutlich verbessert; gerade bei den sommerlichen Temperaturen. «Seitens Energie gibt es zahlreiche Einzelaspekte, die in der Summe von hoher Relevanz sind. So wurde beispielsweise die Isolation rundum erneuert, die Eternitplatten wurden abgebaut und fachmännisch entsorgt, es wurden Trapezbleche eingebaut, der Boden wurde komplett erneuert und Stromlinien und die Aufhängevorrichtungen neu konzipiert», beschreibt Lucien Dorthe. «Zudem gehen wir bezüglich der Energiebilanz ganz neue Wege: Dank der Photovoltaikanlage auf dem Dach und der Pelletheizung, an Stelle der herkömmlichen Ölheizung, produziert Hugo Käser heute in einer CO2-neutralen Masthalle.»

Bestehendes Potenzial nutzen
Der Umbau lohnt sich auch für den Geflügelmäster. «Dank der neuen Bodenbeschichtung, welche wir eingebaut haben, fällt das Reinigen und das Desinfizieren deutlich einfacher und wird vor allem auch gründlicher», erklärt Hugo Käser. Für den Landwirten, der den Hof zusammen mit seiner Frau Susanne führt, mit ein Grund, weshalb der Umbau für ihn lohnenswert ist. «Zudem ist die Luft im Stall besser, was den Tiere zugutekommt. Und dank der neuen Warmluftverteilung können wir die Temperatur im Stall einfacher und damit für die Tiere besser kontrollieren.» Der Prototyp in Bösingen soll dann auch nicht der einzige umgebaute 300 Quadratmeter-Stall bei Optigal bleiben. «Wir haben für unsere bestehenden Produzenten einen Tag der offenen Tür veranstaltet, damit sie sich vor Ort ein Bild über den Umbau und die Vorteile davon machen konnten. Das Interesse war riesig», freut sich Andreas Berger. Für den Berater der Geflügelproduzenten geht es nun in einem ersten Schritt um die Bedarfs- und Möglichkeitsabklärung. «Wir prüfen die Rückmeldungen der Mäster, schauen, was möglich ist, was anderes gemacht werden müsste und sind in Kontakt mit unseren Lieferanten und Projektpartner bezüglich Umbaukosten.» Denn das Ziel ist klar: Mit solchen Umbauprojekten, wie dem Beispiel des 300 Quadratmeter-Stalls in Bösingen möchte die Micarna gerade bestehende Anlagen weiter nutzen. «Wir wollen nicht alte, aber an sich gute Gebäude abreissen, um neue Ställe zu bauen», erklärt Lucien Dorthe. «Wir wollen gute, bestehende System nutzen und in die Zukunft tragen.» Ein Ansatz, den sowohl Geflügelmäster als auch Medienvertreter und Besucher überzeugt.

Kurzporträt Micarna
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Micarna. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Personelle Veränderungen im Segment Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie

Vincent Genoud

Micarna – Personelle Veränderungen im Segment Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie

Cédric Hoffmann

Vincent Genoud wechselt als Leiter Urproduktion Ei von der Micarna zu Lüchinger + Schmid und wird stellvertretender Geschäftsführer. Cédric Hoffmann übernimmt die Leitung der Lebendtierproduktion des Geschäftsbereiches Geflügel der Micarna.

Ein halbes Jahr nach der Integration von Lüchinger + Schmid in das Segment Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie erhält der Schweizer Eierspezialist, mit Hauptsitz in Kloten, per 1. Juli personelle Verstärkung: Vincent Genoud übernimmt den Bereich «Urproduktion Ei». Der 45-Jährige führte und verantwortete in den letzten vier Jahren die Lebendtierproduktion Geflügel innerhalb der Micarna. Der studierte Agronom ist ein ausgewiesener Geflügel- und Futtermittelspezialist.

Verstärkung im Bereich Eiproduktion und Verkauf
Dank seiner langjährigen Erfahrung und seinem Fachwissen wird Vincent Genoud die Leitung der Urproduktion Ei bei Lüchinger + Schmid übernehmen und verstärkt auf den Ansatz der Wertschöpfungskette Ei ausrichten. Der Westschweizer wird zeitgleich Stellvertreter von Unternehmensleiter Daniel Rüegg. Die durch den Wechsel von Vincent Genoud frei werdende Stelle als Leiter Lebendtierproduktion innerhalb des Geschäftsbereichs Geflügel der Micarna übernimmt Cédric Hoffmann. Der 34-Jährige trägt damit die Verantwortung für die Prozesse Elterntierpark, Brüterei und Mast. Seine bisherige Stelle des Prozessleiters Geflügelzucht wurde ausgeschrieben und konnte per 1. September neu besetzt werden.

Nutzung von Synergien und Fachkompetenz
Alle personellen Änderungen erfolgen im Rahmen der Integration von Lüchinger + Schmid in die M-Industrie und sollen die verstärkte Nutzung von Synergien im Bereich der Geflügelbetreuung ermöglichen. «Durch diese personellen Anpassungen bündeln wir unser Fachwissen entlang der gesamten Wertschöpfungskette und können sowohl in der Pouletmast als auch in der Eierproduktion von der langjährigen Erfahrung und dem Fachwissen der beiden Unternehmen profitieren», erklärt Lutz von Strauss, Leiter Business Unit Geflügel.

Kurzporträt Segment Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fisch- und Eiprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Unternehmensgruppe realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1.5 Milliarden Franken.

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Micarna – TerraSuisse setzt neue Massstäbe im Schweinefleischbereich

Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts fördern die Micarna SA und die IP-Suisse die Zucht Schweizer Edelschweine. Dank ausgewählter Genetik sollen inländische Schweinerassen gefördert werden, welche robuste und stressresistente Tiere mit hervorragender Fleischqualität liefern. Damit werden Tierwohl und Biodiversität in der Schweizer Landwirtschaft gleichermassen gefördert.

Gerade in der Grillzeit ist Schweinefleisch beliebt. Nach wie vor produzieren wir in der Schweiz jährlich rund 200‘000 Tonnen Schweinefleisch. Auch bei der Micarna gehört die Schweinefleischproduktion zu einem der wichtigsten Produktzweige im Sortiment. Dabei kommt der Labelhaltung unter der Marke Terra Suisse eine zentrale Rolle zu, wie Unternehmensleiter Albert Baumann betont. «Mehr als die Hälfte unserer Schweine stammt aus Labelhaltung und geniesst damit höhere Tierwohlstandards, als diese von Gesetzes wegen vorgeschrieben sind.» Sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen sei seit jeher Bestandteil des Unternehmens: «Schon seit über 30 Jahren tauschen wir uns in der Fachgruppe Schweinefleischqualität mit Vertretern entlang der gesamten Produktionskette aus. Damit nehmen wir gegenüber unseren Kunden und Partnern die Verantwortung wahr, Entwicklungen in den Bereichen Tierwohl, Tiergesundheit und Tierhaltung nachhaltig zu fördern.» Ein Aspekt, welcher die Micarna zusammen mit der IP Suisse weiter ausbauen will.

Genetik als Grundstein gesunder Tiere
Gemeinsam haben sich das Migros-Industrieunternehmen und der Branchenverband Gedanken zur Entwicklung von Terra Suisse gemacht, mit dem Ziel, den Mehrwert der inländischen Zucht und Haltung zu festigen. Neben Aspekten der Fütterung, der Tiergesundheit, der Rückverfolgbarkeit und des Transportes spielt insbesondere die Genetik eine entscheidende Rolle. «Wir wollen ausschliesslich inländischen Edelschweine (ES) und die Landrasse (SL), sowie deren Kreuzungen einsetzen. Die schweizerische Schweinezucht ist auf hervorragende Fleischqualität von gesunden Tieren ausgerichtet», erklärt IP-Suisse Präsident Andreas Stalder.

Gute Schlacht- und Fleischqualität
Da die Micarna kontinuierlich die Qualität ihrer Produkte verbessern möchte, ist es das Ziel, in den nächsten Jahren in der Terra Suisse-Haltung unter anderem komplett auf die ausgewählte Genetik der Schweizer Rasse umzustellen. Diese Tiere weisen eine ebenbürtige Zucht-, Mast- und Schlachtleistung auf. «Damit können wir das Tierwohl und die Tiergesundheit mittels unserer einheimischen Zucht fördern, ohne dass unsere Partner in der Landwirtschaft Abstriche zu befürchten hätten. Im Gegenteil: Die Schweizer Genetik verspricht eine hervorragende Fleisch-, Fett- und Schlachtkörperqualität», betont Albert Baumann. Für den Unternehmensleiter ist es wichtig, dass wir trotz hervorragender Schweinefleischqualität in der Schweiz bereits heute an dessen Weiterentwicklung arbeiten. «Wir haben heute in der Schweiz aus Qualitätssicht die besten Schweinefleischprodukte. Wollen wir diesen Vorsprung gegenüber dem Ausland aber auch in Zukunft wahren und weiter ausbauen, müssen wir uns bereits heute Gedanken zu der Entwicklung machen.»

Förderung der Schweizer Artenvielfalt
Die kontinuierliche Weiterentwicklung ist auch für die einheimische Landwirtschaft von grosser Bedeutung, betont Andreas Stalder. «Gemeinsam mit einem Industriepartner, wie der Micarna, können wir die Schweizer Artenvielfalt pflegen und fördern und unsere einheimische Rasse langfristig in der Landwirtschaft etablieren.

Mit der klaren Positionierung unserer Terra Suisse-Haltung und ihrer nachhaltigen Entwicklung wollten wir gemeinsam die Tiergesundheit und die Qualität unserer Schweineproduktion langfristig sicherstellen und dank ausgewählter Genetik, gestützt auf Schweizer Rassen, die Grundlage liefern für gesunde, robuste und stressresistente Tiere mit möglichst geringem Medikamenteneinsatz. All dies bei einer ebenbürtigen Zucht-, Mastund Schlachtleistung und damit hochstehender Qualität des Terra-Suisse-Schweinefleisches.»

Kurzporträt Micarna 
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Des Weiteren gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Micarna. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein. Zudem stellen sie sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Schweizer Franken.

Kurzporträt IP-Suisse
IP-SUISSE ist eine Vereinigung von Bäuerinnen und Bauern, die auf ihren Familienbetrieben umweltschonend und tiergerecht Lebensmittel für den täglichen Bedarf produzieren. IP-SUISSE-Produkte sind gentechnikfrei und werden weitgehend ohne Einsatz von Fungiziden und Pestiziden hergestellt. Tiere auf IP-SUISSE-Bauernhöfen leben artgerecht, geniessen viel Auslauf und erhalten gesundes Futter. IP-SUISSE setzt sich für die naturnahe Produktion von gesunden Nahrungsmitteln ein und konzentriert sich dabei vor allem auf die Aspekte der Förderung der umweltschonenden und tiergerechten Landwirtschaft, die Festlegung von Richtlinien für die Labelproduktion (Qualitätszeichen «Marienkäfer»), die Förderung der Vermarktung von Labelprodukten sowie die Vertretung der Mitgliederinteressen gegenüber Marktpartnern und Behörden.
www.ipsuisse.ch

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Micarna – Für Mensch, Tier und Umwelt

Die Personalkommission (PEKO) der Micarna Courtepin überreicht dem beiden Vereinen «La Thuile» und «Le Sentier des abeilles» jeweils einen Check in Höhe von 2250 Franken. Vom Erlös aus dem Personalfest können Mensch und Tier gleichermassen profitieren.

Rund 3000 Menschen arbeiten in der Micarna. Sie alle haben einen Beruf, ein Zuhause und zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Es gibt aber auch Menschen, die haben nicht so viel Glück. Menschen, die aus verschiedensten Gründen nicht einmal ein Dach über dem Kopf haben. Diesen Menschen zu helfen und ihnen eine Notfallschlafstelle zur Verfügung zu stellen, darum kümmert sich der Verein «La Tuile».

Mehr als nur ein Bett
«Der Verein übernimmt eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft», erklärt PEKO-Präsident Alain Thalmann. «Es geht nicht nur um den Zugang zu einem Schlafplatz, sondern darum sich mit gesellschaftlicher Ausgrenzung auseinanderzusetzen. Die Micarna legt sehr viel Wert auf die berufliche und soziale Integration ihrer Mitarbeitenden. Ein solches Projekt zu unterstützen, ist uns allen ein grosses Anliegen.»

Ein Zuhause für Bienen
Es sind aber nicht nur die Menschen, die mit Hilfe der Micarna Unterschlupf finden. Der zweite Teil der Einnahmen aus dem Personalfest spendet die Personalkommission an den Bienenlehrpfad Courtepin und damit an neue Bienenhäusern. «Damit wollen wir die Arbeit, die diese engagierten Menschen in ihrer Freizeit für die Bienen vollbringen, wertschätzen und gemeinsam mit ihnen die Biodiversität in unserer Region fördern», sagt Alain Thalmann. «Das die Micarna einen Teil ihres Betrages an den Bienenlehrpfad Courtepin spendet unterstreicht, dass ihnen Natur und Umwelt am Herzen liegen», freut sich Erwin Fuhrer. Selbst bei der Micarna in Courtepin tätig, unterstützt er als Mitglied des Stiftungsausschusses die Aufteilung der Einnahmen auf die beiden regionalen Vereine. «Dieses Engagement zeigt das ganzheitliche Nachhaltigkeitsverständnis der Micarna. Es zeigt, dass sowohl Menschen, als auch die Tiere, wichtig sind.»

Kurzporträt Micarna
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Micarna. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Ein Lächeln für schwierige Situationen

Die Personalkommission der Micarna überreicht der Theodora Stiftung einen Check in Höhe von 3600 Franken. Mit dem Erlös aus dem Personalfest werden Kinder in Spitälern und Heimen unterstützt.

Kinderaugen zum Leuchten bringen und das gerade in einer Umgebung, in der die Kinder sonst wenig zu lachen haben; das ist das Ziel der gemeinnützigen Stiftung Theodora. Rund 70 Artisten besuchen wöchentlich unzählige kleine Patienten in Schweizer Spitälern und Heimen und zaubern den Kindern ein Lächeln aufs Gesicht.

Ein wertvoller Beitrag zur Genesung der Jungen und Mädchen, welcher auch die Micarna unterstützt. Die Personalkommission hat sich entschieden, den Beitrag aus dem diesjährigen Personalfest an die gemeinnützige Stiftung zu spenden. «Keiner von uns ist gerne im Spital, aber gerade für Kinder ist es eine ganz besonders schwierige Zeit; weit weg von der gewohnten Umgebung, von den Eltern und Schulkameraden. Diesen Kindern in dieser Zeit ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, finde ich unendlich wertvoll», erklärt Susanne Häseli.

Für die Vizepräsidentin der Personalkommission ist die Unterstützung von Theodora eine Herzensangelegenheit, welche auch in der Belegschaft in Bazenheid Anklang findet. «Viele von uns sind selbst Eltern; zu wissen, dass unsere Einnahmen Kindern zugutekommen, denen es nicht so gut geht, macht die Freude an unserem Personalfest noch nachhaltiger.» Im Rahmen eines kleinen Apéros durfte Patrizia Hunziker von der Stiftung Theodora am Freitag den Check in Höhe von 3600 Franken in Empfang nehmen. «Es ist eine schöne Geste und es freut uns zu sehen, dass die gesamte Belegschaft des Unternehmens hinter Theodora und unserer Arbeit für Kinder in Spitälern und Behinderteninstitutionen steht. Wir bedanken uns herzlich für dieses schöne Engagement», erklärt Patrizia Hunziker.

Kurzporträt Micarna 
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Micarna. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

Kurzporträt Stiftung Theodora 
Die Stiftung Theodora verfolgt seit 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lindern. Heute organisiert und finanziert die als gemeinnützig anerkannte Stiftung jede Woche den Besuch von 70 sogenannten Traumdoktoren in 34 Spitälern und 25 Institutionen für Kinder mit Behinderung in der Schweiz. Im Jahr 2016 schenkten die Theodora-Künstler schweizweit Lachen und Momente des Glücks auf rund 110’000 Kinderbesuchen. Die als gemeinnützig anerkannte Stiftung ersucht um keinerlei staatliche Subventionen. Die Finanzierung der wöchentlichen Artistenbesuche beruht vollständig auf der Unterstützung von Spendern und Partnern. 

www.theodora.org

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Micarna – Micarna erhält Ausbildungs- und Integrationspreis des Kantons Freiburg

Die Kommission für die Integration der Migrantinnen und Migranten und für Rassismusprävention des Kantons Freiburg zeichnet die Micarna für ihr Integrationsprojekt «Maflü» aus. Mit diesem Projekt sollen Flüchtlinge eine berufliche Perspektive erhalten und der Fachkräftemangel in der Lebensmittelindustrie aktiv angegangen werden.

Wer in diesen Tagen durch die Gänge der Berufsmesse START in Freiburg schlendert, der sieht junge Menschen, die mitten in ihrer Suche in Bezug auf ihre berufliche Zukunft stehen. Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind, hier ihre Schulbildung absolvieren und im Anschluss eine Lehre absolvieren möchten. Ein Werdegang, der für viele von uns selbstverständlich erscheint und doch für viele Menschen auf dieser Welt nicht selbstverständlich ist.

Zukunft dank Ausbildung
Über 60 Millionen Menschen waren im letzten Jahr auf der Flucht. Es sind Menschen, die ihre gewohnte Umgebung wegen Krieg oder Armut verlassen und sich aufmachen in eine ungewisse Zukunft. Eine Zukunft in einem Land, in welchem sie die Sprache nicht sprechen und in welchem sie keine wirtschaftliche Perspektive haben. Genau hier setzt das Ausbildungs- und Integrationsprojekt «Maflü» an. Das Projekt wurde vom Industrieunternehmen Micarna vor einem Jahr ins Leben gerufen und möchte Flüchtlingen in der Schweizer neben einer sprachlichen auch eine berufliche Ausbildung bieten. Damit sollen Flüchtlinge (Ausweis B und F) eine langfristige Perspektive in der Schweiz erhalten.

Bis zu 30 Flüchtlinge
Für ihre Bemühungen im Bereich der Ausbildung und Integration wird die Micarna nun von der Kommission für die Integration der Migrantinnen und Migranten und für Rassismusprävention des Kantons Freiburg mit dem Preis «Migration und Arbeit» ausgezeichnet. Die Verantwortlichen betonen insbesondere die Bedeutung eines solchen Projekts aus der Wirtschaft. Zudem sei die Langfristigkeit des Projekts lobenswert. So ist dann auch das Ziel von «Maflü», dass Mitarbeitende nach ihrer Ausbildung im Unternehmen bleiben. «Wir sind auf ausgebildete Fachkräfte angewiesen», betont Projektleiter Benoît Berset. «Mit ‹Maflü› wollen wir einerseits Flüchtlingen, die in die Schweiz gekommen sind, eine berufliche Perspektive bieten. Andererseits geht es auch darum, den Fachkräftemangel anzugehen und langfristig dafür zu sorgen, dass wir genügend ausgebildete Mitarbeitende haben.» Aktuell laufen in Courtepin und Bazenheid erste Praktika. Langfristig sollen dank «Maflü» bis zu 15 Flüchtlinge pro Standort ausgebildet werden.

Kurzporträt Micarna 
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Politik trifft Industrie: Die IG Fisch & Fleisch zu Gast bei der Micarna SA

Die IG Fisch & Fleisch des Kantons St. Gallen besuchte im Rahmen ihres ersten Treffens die Micarna SA in Bazenheid. Nach einem Einblick in die Produktion lieferten verschiedene Impulsreferate regen Diskussionsanreiz zwischen Politikern und Industrievertretern.

Was bedeutet Nachhaltigkeit in der Schweizer Landwirtschaft? Was tut eine Micarna für den Wirtschaftsstandort St. Gallen? Und welche Perspektiven bieten Fisch und Poulet für die Region Ostschweiz? Gut ein Dutzend Vertreter des Kantonsrates St. Gallen diskutierten diese und zahlreiche weitere Themen im Rahmen ihres Besuches in der Micarna Bazenheid. Der Fleischverarbeiter der M-Industrie ist einer der bedeutendsten Schweizer Fleisch-, Geflügel- und Seafoodproduzenten und ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. «Die Micarna hat im Kanton St. Gallen einerseits, und in der Fleischindustrie andererseits, einen hohen Stellenwert», betont IGPräsident Mike Egger. «Wir haben uns daher sehr über die Möglichkeit dieses Austausches gefreut.»

Parteiübergreifende Interessen
Rund 15 Mitglieder des Kantonsrates St. Gallen gehören der im Herbst gegründeten IG Fisch & Fleisch an. «Wir sind eine überparteiliche Interessengemeinschaft und setzen uns für die Weiterentwicklung der Fleisch- und Fischindustrie im Kanton St. Gallen ein.» Ein Thema, welches auch Micarna-Unternehmensleiter Albert Baumann am Herzen liegt. Der gelernte Metzger war dann auch bereit, sich aktiv auf Diskussionen mit den Politikern einzulassen: «Unsere Impulsreferate haben gezeigt, dass das Interesse der Regierung an unserer Arbeit und an unseren Bemühungen im Bereich Nachhaltigkeit, aber auch an der Weiterentwicklung unserer Region, gross ist.» Für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons und eine nachhaltige Entwicklung der Schweizer Landwirtschaft sei gerade dieser Austausch wichtig. «Nur wenn wir – Politik, Industrie und Landwirtschaft – zusammenspannen, gemeinsame Ziele und Lösungswege finden, werden wir gemeinsam Erfolg haben.»

Vom Fisch über Poulet bis zu Flüchtlingen
Die Ausgestaltung dieser Zukunft der Fleischwirtschaft im Kanton St. Gallen war dann entsprechend ein rege diskutiertes Thema. Dabei standen Themen aus dem Bereich Nachhaltigkeit, der Fischzucht mittels Aquakulturen, ein möglicher Geflügel-Produktionsstandort Ost sowie das Ausbildungs- und Integrationsprojekt «Maflü» im Zentrum. «Der Austausch mit der Micarna als Industrieunternehmen war sehr interessant. Es wurden bewusst Themen aktiv diskutiert und nicht nur Projekte vorgestellt», sagt IG-Präsident Mike Egger. Auch für Unternehmensleiter Albert Baumann war der Besuch zielführend: «Der Austausch war spannend, die Fragen, die aus der Politik an uns gerichtet wurden, unterstreichen das Interesse an unserem Unternehmen; an unserer Branche. Dieser Austausch ist die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Micarna im Kanton St. Gallen.»

Kurzporträt Micarna
Die Unternehmen des Segments Fleisch, Geflügel, Fisch und Ei der M-Industrie produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst das Segment heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna, Favorit Geflügel, Gabriel Fleury, Lüchinger + Schmid, Mérat & Cie., Optisol, Rudolf Schär und Tipesca. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen KM Seafood und Stauss Geflügel zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna realisierte im Jahr 2016 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Tipesca wird Teil der Mérat

Per 1. Januar 2017 wurde die Tessiner Fischmanufaktur Tipesca mit all ihren Mitarbeitenden in die Mérat integriert und wird als selbstständiges Unternehmen weitergeführt. Die Mérat & Cie. AG baut damit ihr Angebot im Fischbereich aus und verstärkt die logistische Kompetenz in der Südschweiz.

Das 30-jährige Familienunternehmen Tipesca mit Hauptsitz in Monteceneri zeichnet sich durch eine breite Palette an frischen, geräucherten und aufbereiteten Fischprodukten aus. Vor einigen Jahren hat das Unternehmen sein Angebot durch Fleischspezialitäten erweitert. Eigentümer Jaime Diaz hat Tipesca in den letzten drei Jahrzehnten von einem regionalen Fischhändler zu einer bedeutenden Fischmanufaktur für die Schweizer Gastronomie entwickelt. Um eine langfristige Nachfolgeregelung sicherzustellen, wurde das Unternehmen per 1. Januar 2017 als eigenständiges Tochterunternehmen in die Mérat integriert. Die Mérat & Cie. AG baut damit ihr Angebot im Fischbereich aus und verstärkt die logistische Kompetenz in der Südschweiz.

«Unsere Unternehmen pflegen seit Langem eine intensive Zusammenarbeit. Durch diese Übernahme kann ich das Fortbestehen und die Weiterentwicklung unseres Betriebes garantieren», erklärt Jaime Diaz, der Tipesca auch künftig als Unternehmensleiter vorstehen wird. «Mit Tipesca gewinnen wir einen kompetenten Seafoodspezialisten im Schweizer Gastronomiemarkt als Partner. Beide Unternehmen profitieren nicht nur von der Fachkompetenz des anderen, sondern auch von einer einheitlichen Beschaffungsstrategie», sagt Hans Reutegger, Unternehmensleiter Mérat.

Kurzporträt Mérat & Cie. AG 
Als Gastrospezialistin beliefert die Mérat & Cie. AG seit über 70 Jahren Schweizer Gastronomen, Spitzenköche und Grossküchen. Das traditionelle Schweizer Unternehmen gilt als einer der führenden Partner von Restaurants und Grossverbrauchern. Zu den Kunden zählen sowohl kleine Quartierbeizen als auch Topadressen der Haute Cuisine, Grossküchen von Personalrestaurants sowie Spitäler. Die ausgebildeten Fachkräfte der Mérat & Cie. AG verarbeiten Frischfleisch, Charcuterie-, Geflügel- und Seafoodprodukte und liefern täglich direkt an die Gastronomen. Ein breit gefächertes Standardsortiment wird dabei durch spezielle kundenspezifische Produkte ergänzt. Dank Schlacht- und Produktionsbetrieben in Bazenheid (Ost) und Courtepin (West), acht regionaler Gastrometzgereien und neun Verkaufsplattformen garantiert die Mérat & Cie. AG eine enge Anbindung an ihre Kunden und Lieferanten. Modernste Produktionsbetriebe und höchste Hygienestandards garantieren bestmögliche Produktqualität und -sicherheit. Seit 2013 ist die Mérat & Cie. AG zudem Mitglied der Saviva (Swiss Food Services). www.merat.ch

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2016
Micarna – Mazubi hilft «Kinder allein auf der Flucht»

Die Mazubi, die Lernendenfirma der Micarna, unterstützt die Spendenaktion «Jeder Rappen zählt» und sammelt ein Tausend Franken für «Kinder allein auf der Flucht».

Die Mazubi Bazenheid sammelte im Rahmen eines Grillstandes Geld für «Jeder Rappen zählt». Zum achten Mal veranstaltet das Schweizer Radio und Fernsehen zusammen mit der Glückskette die Spendenaktion zur Weihnachtszeit. Dieses Jahr sammelt «Jeder Rappen zählt» für Kinder, die alleine auf der Flucht sind. Von den über 65 Millionen flüchtenden Menschen sind gemäss UNO-Flüchtlingsorganisation die Hälfte Kinder. Rund 100‘000 davon sind ohne Eltern unterwegs. «Wir können uns glücklich schätzen, eine Ausbildung absolvieren zu können. Diesen Kindern auf der Flucht wird dies ohne die nötige Unterstützung nicht möglich sein, daher möchten wir helfen», sagt Nadine Sonderegger, Unternehmensleiterin der Mazubi und KV-Auszubildende.

Zusammen mit der Geschäftsleitung der Micarna
Mit den gesammelten Spenden soll es möglich sein, diesen Kindern die nötige psychologische Unterstützung sowie angemessene Integrationsmassnahmen zu ermöglichen. Bei einem eigenen Grillstand hat die Mazubi auf das Projekt und dessen Notwenigkeit aufmerksam gemacht und Spenden gesammelt. Zudem hat sich die Unternehmensleitung der Mazubi entschieden, einen Teil des Verkaufserlöses zu spenden. Gleichzeitig haben die Verantwortlichen der Lernendenfirma die Geschäftsleitung der Micarna ins Boot geholt: «Albert Baumann und die weiteren Mitglieder der Geschäftsleitung waren sofort begeistert und haben uns ebenfalls tatkräftig unterstützt», freut sich Nadine Sonderegger.

Nicht nur Geld, auch Kunst
Insgesamt kamen ein Tausend Franken zusammen, welche Vertreter der Mazubi am Dienstag stolz dem «Jeder Rappen zählt»-Team überreichen durfte. «Wir sind überwältigt, dass so viele Spenden zusammen gekommen sind. Es war für uns eine grosse Ehre, diese Summe übergeben zu können und zu wissen, damit einen Beitrag an eine sichere Zukunft von Kindern geleistet zu haben», erklärt die Mazubi-Unternehmensleiterin. Neben dem gesammelten Geld haben sich die Vertreter der Mazubi auch an einem Gesamtkunstwerk beteiligt. Gegen eine kleine Spende kann man aktuell auf dem Europaplatz in Luzern mithelfen, ein grosses Bild auszumalen. Die einzelnen Werke werden am Ende der diesjährigen «Jeder Rappen zählt»-Spendenaktion versteigert.

Kurzporträt Projekt «Jeder Rappen zählt» 
Die Spendenaktion von SRF 3, SRF zwei und der Glückskette findet 2016 zum achten Mal statt und sammelt für Kinder allein auf der Flucht. Die «JRZ»-Glasbox steht dieses Jahr vom 18. bis 23. Dezember auf dem Europaplatz in Luzern.
www.jrz.ch

Kurzporträt Mazubi
Die Mazubi ist ein virtuelles Unternehmen innerhalb der Micarna, das von Lernenden betrieben und geführt wird. Ziel von Mazubi ist es, den Jugendlichen eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen und das Verantwortungsbewusstsein und das unternehmerische Denken zu fördern. In den vergangenen Jahren wurde das Unternehmen vermehrt für ihr Engagement in der Berufsbildung ausgezeichnet (beispielsweise mit dem SwissAward oder dem Hans-Huber-Preis).

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Micarna – Berufliche Integration von Flüchtlingen in der Ostschweiz
Micarna – Berufliche Integration von Flüchtlingen in der Ostschweiz

Die Micarna-Gruppe präsentiert an einem Informationsanlass in Bazenheid ein erstes Mal ihr Flüchtlingsprojekt «Maflü» in der Ostschweiz. Rund 15 mögliche Teilnehmer, sowie Projektpartner aus dem Kanton St. Gallen nahmen an der Informationsveranstaltung teil.

Sie kommen aus verschiedenen Kulturen, sprechen unterschiedliche Sprachen und haben individuelle Träume und Pläne. Gemein ist den 15 interessierten Teilnehmer der ersten «Maflü» Informationsveranstaltung in der Ostschweiz, Ehrgeiz und Motivation sich in der Schweiz eine berufliche Perspektive aufzubauen. Hierbei soll sie das Arbeits- und Integrationsprojekt «Maflü» der Micarna-Gruppe unterstützen. Das Projekt wurde zu Beginn des Jahres lanciert und in den vergangenen Monaten in intensiver Zusammenarbeit mit dem Kanton St. Gallen und der regionalen Potenzialabklärungs- und Arbeitsintegrationsstelle (REPAS) ausgearbeitet. «Wenn es darum geht, Menschen aus fremden Ländern erfolgreich in die Schweiz zu integrieren, können wir nicht warten, bis die Politik unsere Probleme löst, wir müssen selber Lösungsvorschläge biete», erklärt Albert Baumann, Leiter Micarna-Gruppe.

Vorteil für beide Seiten
Der Kern des «Maflü» Projekts besteht aus einer beruflichen Grundausbildung, verbunden mit Massnahmen zur sprachlichen und gesellschaftlichen Integration. Das Projekt hat zum Ziel, Flüchtlinge in verschiedenen Berufen innerhalb der Micarna auszubilden und ihnen somit eine berufliche Grundausbildung sowie eine berufliche Perspektive in der Schweiz zu ermöglichen. Gleichzeitig leistet die Micarna damit einen aktiven Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Schweizer Industrie. Das Ziel ist, dass Absolventen des «Maflü» Projekts längerfristig in der Micarna tätig sein können.

Erste Erfahrungen in der Westschweiz
Erste Erfahrungen mit der Integration von Flüchtlingen konnte die Micarna diesen Sommer am Hauptstandort in Courtepin sammeln. Im Rahmen von «Maflü» hat ein Eritreer mit seiner Ausbildung zum Anlageführer begonnen. Wann in Bazenheid die ersten Flüchtlinge ihre Ausbildung aufnehmen können, kann aktuell noch nicht beurteilt werden. In einem ersten Schritt geht es darum, mögliche Interessierte individuell zu prüfen und mittels Praktika auf eine Ausbildung vorzubereiten. Die Micarna rechnet damit, dass langfristig bis zu 15 Flüchtlinge in der Micarna ausgebildet werden können und damit eine berufliche Perspektive erhalten.

Kurzporträt Micarna-Gruppe
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Geflügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Bauernhof für die Kinder im Sonnenberg

Die Micarna schenkt dem Asylzentrum Sonnenberg in Vilters eine Spielfarm. Damit erhalten die Kinder auch in den Wintermonaten eine abwechslungsreiche und spannende Spielmöglichkeit.

Die leuchtenden Kinderaugen, das laute Lachen und die ersten, zaghaften Worte auf Deutsch: die Freude und Dankbarkeit der Kinder im Asylzentrum Sonnenberg sind hör- und spürbar. 60 Asylsuchende leben aktuell oberhalb des Dorfes Vilters. Darunter auch mehrere Familien mit Kindern. Sie sind es, die diese Tage von der Micarna ihre eigene Spielfarm geschenkt bekommen. «Unser Bauernhof ist in den letzten drei Jahren in der gesamten Schweiz herumgereist und hat vielen Kindern in den Filialen Freude gemacht. Wir sind glücklich, dass die Spielfarm im Sonnenberg ein neues, permanentes Zuhause gefunden hat», sagt Roland Pfister, Mediensprecher der Micarna.

Ein indoor Bauernhof für den Winter
Dank der Spielfarm können die Kinder einen eigenen Bauernhof führen, Traktor fahren und spannende Abenteuer erleben. «Wir freuen uns über dieses Geschenk», sagt Friederike Jerger, stellvertretende Zentrumsleiterin. «Im Sommer können sich die Kinder draussen austoben, für den Winter hatten wir bis jetzt nur wenige Spielsachen und mit diesen haben die Kinder oft alleine auf den Zimmern gespielt. Die Spielfarm bietet eine tolle Alternative und bringt Kinder aus vielen Ländern zusammen.» Ein Umstand, der sich nach der Installation, umgehende bestätigt. «Kaum stand die Spielfarm, wurde sie gleich von den Kindern in Beschlag genommen», sagt Roland Pfister.

Deutsch lernen dank einer eigenen Farm
Neben einem eigenen Abenteuerspielplatz unterstützt die neue Spielfarm die Kinder in ihren Bemühungen Deutsch zu lernen. Die Kinder kommen aus unterschiedlichen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen, kommen aus anderen Kulturen. Gemein ist ihnen die Herausforderung, sich an einem neuen Ort heimisch zu fühlen, die Angst der vergangenen Wochen und Monaten hinter sich zu lassen und neue Freunde zu finden. «Deutsch ist die zentrale Sprache bei uns», sagt Friederike Jerger. «Sie verbindet alle Asylsuchenden und sie ist die Umgangssprache der Kinder.» Wie wichtig ein spielerischer Umgang ist, zeigt die Inbetriebnahme der neuen Spielfarm: Kaum steht der Bauernhof, beginnen die Kinder sich in Deutsch zu unterhalten, machen erste Versuche auf ihrem neuen Traktor und schaffen sich ein Stück Heimat. Die Micarna-Spielfarm hat im Sonnenberg definitiv neue Landwirte gefunden.

Die Spielfarm
Die Micarna-Spielfarm ist ein Bauernhof-Spielplatz mit rund 30 Quadratmeter. In den letzten drei Jahren stand die Spielfarm in über 60 Migros-Filialen in der gesamten Schweiz im Einsatz und war Spielplatz für über 40‘000 Kinder. Nach über 20’000 Kilometer quer durch die Schweiz ist es Zeit für ein neues Abenteuer: Am Freitag wurde die Spielfarm offiziell dem Asylzentrum Sonneberg in Vilters übergeben. AST Messebau übernahm die Transportkosten und den Aufbau, Bewohner des Asylzentrums Sonnenberg halfen bei der Inbetriebnahme.

Die Micarna-Gruppe 
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Geflügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Micarna-Gruppe übernimmt Produktion / Verarbeitung der Lüchinger + Schmid AG

Die Micarna-Gruppe integriert per 1. Januar 2017 den Bereich Produktion / Verarbeitung der Lüchinger + Schmid AG. Alle 120 Mitarbeitenden werden entsprechend ihrem aktuellen Arbeitsvertrag übernommen.

Die Lüchinger + Schmid AG hat ihren Sitz in Kloten und ist ein Schweizer Handels- und Produktionsunternehmen sowie der bedeutendste Eierhändler der Schweiz. Im Sinne einer Nachfolgeregelung wurde das Unternehmen 2015 von der M-Industrie übernommen und wird seither von der Saviva AG geführt. 2017 folgen nun strukturelle Anpassungen: Die Bereiche Handel und Produktion / Verarbeitung werden getrennt. Der Bereich Handel wird in die Saviva AG integriert, die Micarna-Gruppe übernimmt den Bereich Produktion / Verarbeitung. Die Lüchinger + Schmid AG wird als eigenständige Tochterfi rma in die Micarna-Gruppe integriert und unter bestehendem Namen weitergeführt. Alle 120 Mitarbeitende werden im Rahmen dieser Neuorganisation in ihrer aktuellen Funktion übernommen.

Als führendes Schweizer Fleisch- und Gefl ügelunternehmen besitzt die Micarna-Gruppe langjährige Erfahrung im Bereich der Lebensmittelproduktion und der Tierhaltung. Mit der Integration der Lüchinger + Schmid AG in die Micarna-Gruppe sollen Synergien genutzt, und Kunden sowie Produzenten optimal betreut werden können. Die Verantwortlichen der Micarna-Gruppe und der Lüchinger + Schmid AG sind überzeugt, mit dieser organisatorischen Anpassung einen Mehrwert für beide Unternehmen und ihre Partner geschaffen zu haben.

Kurzporträt Micarna-Gruppe 
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Gefl ügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Gefl ügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Grosses Interesse am ersten «Mazubi Day»

Rund 600 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag nach Courtepin zum ersten «Mazubi Day» der Micarna-Gruppe. Auszubildende und ihre Berufsbildner informierten über die zahlreichen Berufe, ihre Anforderungen, sowie das neue Berufsbildungskonzept «Mazubi Island».

Wie stellt man eine Bratwurst her und was ist der Unterschied zur einer Saucisson? Was macht ein Polymechaniker und was ist eigentlich ein Mediamatiker? Diese und weitere Fragen standen am Samstag im Zentrum des ersten «Mazubi Day» in Courtepin. Die Micarna-Gruppe lud interessierte Schülerinnen und Schüler, zusammen mit Freunden und Familien, zum Tag der offenen Tür und stellte ihr neues Berufsbildungskonzept «Mazubi Island» vor.

Heute absolvieren 130 Lernende ihre Ausbildung in einem der 18 Berufe an den beiden Standorten Bazenheid (SG) und Courtepin (FR). Eine grosse Auswahl an möglichen Herausforderungen für die angehenden Schulabsolventen. Kein Wunder war das Interesse am «Mazubi Day» gross; rund 600 interessierte Besucher kamen am Samstag nach Courtepin. «Wir sind zufrieden mit dem Anlass», erklärt Benoît Berset, Leiter Personalentwicklung. «Es war der erste Tag der offenen Tür der Berufsbildung und wir wussten zu Beginn nicht, was zu erwarten war. Das Besucherinteresse und vor allem die zahlreichen Gespräche mit interessierten Schülern waren sehr gut.»

Wie viele dieser Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren ihre Ausbildung in der Micarna absolvieren werden, steht noch offen. Fakt ist, dass das neue Berufsbildungskonzept «Mazubi Island» viel Anklang fand. Zum ersten Mal präsentierte die Micarna-Gruppe nämlich am «Mazubi Day» ihren neuen frischen Auftritt. Die zahlreichen Pocketcards mit Informationen zu den jeweiligen Berufen, das neue Mazubi Game oder auch die freche, humoristische und absichtlich plakative Visualisierung der einzelnen Berufe kamen sehr gut an. «Wir sind zufrieden mit der Resonanz und freuen uns auf viele interessante zukünftige Lernende», sagt Berset. Ob der «Mazubi Day» auch im kommenden Jahr durchgeführt wird und auf andere Standorte ausgeweitet werden soll, ist aktuell noch offen. Das Interesse der Bevölkerung an der Micarna- Gruppe im Allgemeinen und an «Mazubi Island» im Speziellen unterstreicht aber die Bedeutung eines solchen Austausches. An der Berufsbildungsmesse START in Fribourg
(31.01.2017 – 05.02.2017) wird die Micarna das Leben auf «Mazubi Island» einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Informationen zur Ausbildung bei der Micarna und zu «Mazubi Island»:
www.mazubi-island.ch

Kurzporträt Micarna-Gruppe
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Gefl ügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in Sachen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Die Micarna mit dem grössten Pouletschmaus der Welt

Im Rahmen des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes fand in Estavayer der grösste Pouletschmaus der Welt statt. Der Weltrekordversuch der Micarna-Gruppe war ein voller Erfolg.

Heiss war es, diese letzten Tage am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) in Estavayer. Nicht nur wegen den sommerlichen Temperaturen, sondern vor allem wegen des Optigal-Königsgrills. 21 Meter lang und an die 3 Meter hoch ist die grösste Poulet-Grillanlage der Welt. Mit diesem Königsgrill hat sich die Micarna-Gruppe am traditionellen Schweizer Sportanlass das Ziel gesetzt, einen neuen Rekord für das Guinness-Buch aufzustellen: Innerhalb eines Tages sollen mehr als 1,8 Tonnen Pouletfleisch, umgerechnet rund 5000 Tellerportionen, zubereitet und den 200‘000 ESAF-Besuchern als Mittagsmahlzeit angeboten werden.

Feierliche Stimmung
Bereits am Samstagnachmittag wurde der Zielwert von 1,8 Tonnen Pouletfl eisch erreicht. «Es war ein sensationelles Fest», freut sich Lukas Aeberhard, Leiter Eventmanagement der Micarna-Gruppe. «Nicht nur, weil wir unser Ziel übertroffen haben, sondern vor allem weil die Stimmung durchwegs positiv und das Interesse an unserem Königsgrill riesig war.» Wie viele Pouletportionen am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest faktisch zubereitet wurden und ob damit ganz offi ziell der internationale Weltrekord aus dem Jahr 2014 in Russland gebrochen wurde, müssen die Verantwortlichen von «Guinness World Records Offi cial» noch bestätigen. «Bei unserer produzierten Menge kann aber davon ausgegangenen werden», ist Lukas Aeberhard überzeugt. «Aus unserer Sicht verlief der Weltrekordversuch regelkonform und nahezu reibungslos.»

Regionale Produkte
Alle Poulets, die den ESAF-Besuchern angeboten wurden, sind waschechte Optigal-Poulets und stammten aus der Region Fribourg. Poulets, die unter der Marke Optigal, produziert werden, leben unter besonders tierfreundlicher Haltung, deren Bestimmungen über die Anforderungen des Schweizer Tierschutzes hinausgehen. Neben mehr
Platz und erhöhten Sitzmöglichkeiten, haben Optigal-Tiere stets Zugang zu frischem Wasser und Futter und mittels Wintergarten Zugang an die frische Luft. Zudem wird bei Optigal-Poulets prophylaktisch kein Antibiotika eingesetzt. «Es war uns ein grosses Anliegen, nicht einfach nur einen Weltrekord aufzustellen, sondern dies mit einem guten, regionalen und nachhaltig erzeugten Produkt zu tun», sagt Lukas Aeberhard.

Kurzporträt Micarna-Gruppe
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Gefl ügel- und Fischprodukte. Im Jahre 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat et Cie. AG, Favorit Gefl ügel AG, Rudolf Schär AG und die Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernsten Produktionsanlagen und höchsten Standards in Sachen Hygiene, Produkte- und Arbeitssicherheit erreichen die Unternehmen der Micarna-Gruppe höchste Qualität. Konsequent setzen sich die Unternehmen für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft von jedem einzelnen Stück Fleisch lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit seinen knapp 3‘000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1.5 Milliarden Franken.

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Micarna – Gemeinsam zum Mond – Mitarbeitende und nationale Sportgrössen am Micarna-Sporttag in Kerzers

Am 2. Juli 2016 fand in Kerzers der dritte Micarna-Sporttag statt. Zusätzlich zu den mehr als 300 Teilnehmenden waren Vertreter der Geschäftsleitung und des renommierten Micarna-Teams vor Ort. Der Sporttag galt als Abschluss des mehrmonatigen Sportprojekts «Unsere gemeinsame Reise zum Mond».

Die Micarna-Gruppe hat sich das Ziel gesetzt, zusammen den Mond zu erwandern. Dafür hat das Unternehmen allen Mitarbeitenden gratis einen Schrittzähler bereitgestellt und mit ihren Sportclubs zahlreiche Events für Mitarbeitende und nationale Sportgrössen organisiert. «Von März bis Juni haben wir gemeinsam die 384‘000 Kilometer lange Strecke von der Micarna bis zum Mond zurückgelegt», erklärt Albert Baumann. Für den Unternehmensleiter der Micarna-Gruppe war vor allem wichtig, dass jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter einen Beitrag zu diesem Ziel leisten konnte. «Es ging nicht um Spitzensport, sondern darum, dass der Einsatz von jedem von uns für ein solches Ziel wichtig ist. Ich bin sehr stolz auf mein Team, dass wir das gemeinsam erreicht haben.»

Tipps und Tricks von Profis
384‘000 Kilometer oder fast 400 Millionen Schritte haben die Mitarbeitenden der Micarna-Gruppe in den letzten drei Monaten gemeinsam zurückgelegt. Neben dem Alltag und den privaten sportlichen Aktivitäten fanden zahlreiche Events statt. Das Micarna-Team umfasste auch viele nationale Sportgrössen. So konnten die Mitarbeitenden der Micarna beispielsweise mit Bike-Europameisterin Jolanda Neff Rad fahren oder sich mit Orientierungslauf-Weltmeister Daniel Hubmann einen Weg durch den Wald bahnen. «Diese Anlässe waren Highlights für mich und meine Mitarbeitenden. Gemeinsam Sport zu treiben, macht Spass. Und von so grossen Sportlern wie jenen, die wir in unserem Micarna-Team hatten, kann man nur profitieren», erklärt Baumann.

Tolle Stimmung am Sporttag
Abgeschlossen wurde die gemeinsame Reise zum Mond mit dem Micarna-Sporttag in Kerzers. Am vergangenen Samstag traten über 300 Teilnehmende im Quadrathlon, im Duathlon oder im Orientierungslauf gegeneinander und miteinander an. Die Disziplinen Schwimmen, Radfahren, Inlineskaten und Laufen wurden alleine, im Team oder als Familie absolviert. Viele nutzten die Möglichkeit, sich bei einem Orientierungslauf im Wald zu messen. Auch hier galt: «Mitmachen ist wichtiger als gewinnen.» Für Baumann, der als Unternehmensleiter selbst den gesamten Quadrathlon absolvierte, war die Begeisterung aller Teilnehmenden spürbar. «Es war toll, zu sehen, wie jeder jeden anfeuerte. Jeder hat sein Bestes gegeben; egal, ob als Einzelsportler oder als Mitglied eines Teams.»

Tolle Preise zum Abschluss
Unter allen Teilnehmenden wurden tolle Preise verlost. Zu gewinnen gab es Extraferientage, ein Stöckli-Mountainbike und zahlreiche Einkaufsgutscheine. Weil es bei der Reise zum Mond nicht um Spitzenleistungen ging, sondern darum, die Mitarbeitenden für Bewegung zu begeistern, gab es am Ende keine Rangverkündigung, sondern eine Preisverlosung. «Es ging uns nicht darum, zu sehen, wer der Beste oder Schnellste ist, sondern darum, zu zeigen, dass Sport wichtig ist und Spass macht. Es muss nicht Spitzensport sein; wichtig ist doch, dass wir gemeinsam Sport treiben, gesund sind und Spass dabei haben», sagt Baumann. Der Unternehmensleiter ist stolz: «Wir sind zusammen bis zum Mond gewandert. Das sind 384‘000 Kilometer!

Eine beachtliche Leistung meines Teams.» Diese Bewegungsbegeisterung soll übrigens auch nach Abschluss des Projekts bestehen: «Zusammen mit den Mitarbeitenden und unseren Sportclubs werden wir uns auch in Zukunft zu sportlichen Aktivitäten und zum gesellschaftlichen Austausch treffen. Dieser Teamgeist zeichnet uns aus», freut sich Baumann.

Kurzporträt Micarna
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Geflügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Die Westschweizer Tierschutzorganisation «PEA – Pour l’Égalité animale» (PEA) hat für die Nacht von Donnerstag auf Freitag (30. Juni/1. Juli 2016) eine Mahnwache beim Micarna-Produktionsstandort Courtepin angekündigt. Die Gemeinde hat das Demonstrationsbewilligungsgesuch abgelehnt. Die Micarna-Gruppe setzt sich seit Jahren aus Überzeugung für hohe Tierwohlstandards ein und weist die Vorwürfe der PEA als ungerechtfertigt zurück.

Die Westschweizer Tierschutzorganisation PEA will mit einer Mahnwache vor dem Produktionsstandort der Micarna-Gruppe in Courtepin gegen die Tierhaltung und Schlachtung demonstrieren. Die Organisation weist in ihrem Schreiben darauf hin, dass es nicht gerechtfertigt sei, Tiere für die menschliche Ernährung zu töten. Die Micarna-Gruppe unterstützt die freie Meinungsäusserung, hält aber gleichzeitig fest, dass das proteinreiche Fleisch eine wichtige Rolle in einer ausgewogenen Ernährung spielt. Schweizer Fleischprodukte sind beliebt – der Pro-Kopf-Konsum steigt kontinuierlich. Gerade inländische Produkte geniessen in der Ernährung einen hohen Stellenwert. Einerseits weil hierzulande Lebensmittel nach höchsten Produktions- und Hygienebestimmungen hergestellt werden; andererseits weil in der Schweiz strengste Tierschutzrichtlinien gelten.

Tierwohlstandards auf dem Bauernhof
Für unseren Fleischkonsum müssen Tiere geschlachtet werden. Gerade weil einem Tierleben in der industriellen Lebensmittelherstellung Grenzen gesetzt sind, ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass die Tiere während ihrer Zeit auf dem Bauernhof ein schönes und tiergerechtes Leben haben. Genau dafür setzt sich die Micarna-Gruppe mit ihren hohen, über die rechtlichen Bestimmungen hinausgehenden Tierwohlstandards ein. Im Zusammenspiel von Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie ist ein nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen entscheidend. Gute Beispiele dafür sind Labels wie TerraSuisse und Optigal, die den Tieren nicht nur mehr Platz in ihrem Stall, sondern vor allem auch Auslauf und Rückzugsmöglichkeiten bieten.

Fachmännische Verarbeitung
Neben den Tierwohlstandards auf den landwirtschaftlichen Betrieben sind auch ein stressarmer Transport und die fachmännische Verarbeitung im Schlachthof von grosser Bedeutung. Die Micarna-Gruppe verarbeitet nur Tiere, die unter Aufsicht von Mitarbeitenden des kantonalen Veterinäramts professionell betäubt und geschlachtet werden. Der gesamte Prozess läuft ruhig und kontrolliert ab; der Stressfaktor für die Tiere wird dabei so klein wie möglich gehalten. Um Tierwohlaspekte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg sicherzustellen, arbeiten bei der Micarna-Gruppe neben ausgebildeten Tierärzten auch Tierwohlexperten, die sich täglich mit dem Thema Tierwohl in der Lebensmittelindustrie befassen.

Genuss mit gutem Gewissen
Die Micarna-Gruppe stellt qualitativ hochstehende Produkte aus Schweizer Fleisch her. Dank enger Beziehungen zu ihren Produzenten, hoher Tierwohlstandards und eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen kann das Unternehmen den Kunden seine Produkte mit gutem Gewissen anbieten. Fleisch ist ein wichtiger Bestandteil unserer Ernährung. Gleichzeitig haben die Tiere ein Recht auf ein tierfreundliches Leben und einen schonenden Umgang während des Betäubungs- und Schlachtprozesses. Mit ihren Bemühungen im Bereich der Nachhaltigkeit und des Tierwohls setzt sich die Micarna-Gruppe genau dafür ein.

Kurzporträt Micarna
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Geflügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

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Micarna – Mit beruflicher Perspektive zur nachhaltigen Integration

Die Micarna-Gruppe präsentiert an einem Informationsanlass in Courtepin ein erstes Mal ihr Flüchtlingsprojekt «Maflü». Rund 30 mögliche Projektteilnehmer, Vertreter des Kantons Freiburg, sowie der gemeinnützigen Organisationen Caritas und ORS wohnen dem Anlass bei.

Sie kommen aus Eritrea, Somalia oder Syrien; und mussten ihre Länder wegen Kriegen oder aus wirtschaftlichen Gründen verlassen. Jede einzelne Geschichte, der rund 30 Projektinteressierten beim Maflü-Informationsanlass in Courtepin, bewegt und zusammen unterstreichen sie die Bedeutung eines solchen Integrationsprojekts. Das Projekt Maflü wurde zu Beginn des Jahres durch die Geschäftsleitung der Micarna lanciert und in den vergangenen Monaten in intensiver Zusammenarbeit mit dem Kanton Freiburg und den gemeinnützigen Organisationen Caritas und ORG ausgearbeitet. «Wenn es darum geht, Menschen aus fremden Ländern erfolgreich in die Schweiz zu integrieren, können wir nicht warten, bis die Politik unsere Probleme löst, wir müssen selber Lösungsvorschläge biete», erklärt Albert Baumann, Leiter Micarna-Gruppe.

Gemeinsam mit regionalen Partnern
Neben den 30 Flüchtlingen, die allesamt vorläufig aufgenommen sind, waren auch die Projektpartner am Informationsanlass vor Ort. Etienne Guerry (Kanton Freiburg), Patrick Bussmann (Caritas) und Véronique Ineichen (ORS) nahmen gemeinsam mit den Flüchtlingen die Möglichkeit wahr, sich ein Bild von den Produktionsräumlichkeiten der Micarna zu machen. «Für uns als Kanton ist eine solche Initiative seitens der Wirtschaft zu begrüssen. Wir profitieren alle, wenn wir diese Menschen erfolgreich bei uns integrieren können; dazu bietet die wirtschaftliche Grundausbildung eine wichtige Voraussetzung», betont Guerry, Koordinator für Integrations- und Eingliederungsaufgaben des Kantons Freiburg.

Berufliche und sprachliche Ausbildung
Der Kern des Maflü-Projekts besteht aus einer beruflichen Grundausbildung, verbunden mit Massnahmen zur sprachlichen und gesellschaftlichen Integration in den Gemeinden. Bei der Grundausbildung handelt es sich um eine Attestausbildung oder Vorlehre, ausgerichtet auf Menschen, denen nicht nur die Schweiz, sondern auch unsere Landessprachen fremd sind. Im Gegensatz zur klassischen Berufslehre (Sprachniveau B1) reichen für eine Attestausbildung Sprachkenntnisse auf Niveau A1/A2. Maflü hat zum Ziel, Flüchtlinge in verschiedenen Berufen innerhalb der Micarna auszubilden und ihnen somit eine berufliche Grundausbildung sowie eine berufliche Perspektive in der Schweiz zu ermöglichen.

Eine Frage des Willens
Die Ausbildung ist vorerst individuell angedacht und stufenweise aufgebaut. Der beruflichen Ausbildung innerhalb der Micarna geht ein sprachliches und kulturelles Integrationsprogramm in Zusammenarbeit mit dem Kanton Freiburg, der ORS sowie der Caritas voraus. Letztere zeichnen sich beispielsweise für die sprachliche Ausbildung der Projektteilnehmer verantwortlich. Bereits im Sommer wird in Courtepin der erste Teilnehmer mit einer Attestausbildung zum Anlageführer starten. Für weitere Interessenten stehen die Micarna und der Kanton Freiburg in Kontakt; hier werden Einstiegs- und Ausbildungsmöglichkeiten für die zweite Jahreshälfte geprüft. Grundsätzlich stehen alle 18 Ausbildungsberufe der Micarna auch den Flüchtlingen offen. In erster Linie sind diese Personen aber für eine Ausbildung im Bereich Fleischverarbeitung, Lebensmitteltechnologie, Technik, so wie in der Hauswirtschaft prädestiniert. «Wichtig ist, dass sie den Beruf wirklich lernen wollen», sagt Benoit Berset, Projektleiter Maflü. «Den Rest kann man lernen.»

Kurzportrait Micarna
Die Unternehmen der Micarna-Gruppe, welche zur M-Industrie gehören, produzieren hochwertige Fleisch-, Geflügel- und Fischprodukte. Im Jahr 1958 im freiburgischen Courtepin als Fleischverarbeitungsbetrieb der Migros durch Gottlieb Duttweiler gegründet, umfasst die Micarna-Gruppe heute die in der Schweiz ansässigen Unternehmen Micarna SA, Mérat & Cie. AG, Favorit Geflügel AG, Rudolf Schär AG und Gabriel Fleury SA. Weiter gehören die in Deutschland angesiedelten Unternehmen Stauss Geflügel GmbH und KM Seafood GmbH zur Gruppe. Dank modernster Produktionsanlagen und höchster Standards in den Bereichen Hygiene sowie Produkte- und Arbeitssicherheit erzielen die Unternehmen der Micarna-Gruppe beste Qualität. Die Unternehmen setzen sich konsequent für eine artgerechte Haltung und einen stressarmen Transport der Tiere ein und stellen sicher, dass die Herkunft jedes einzelnen Produkts lückenlos rückverfolgbar ist. Die Micarna-Gruppe realisierte im Jahr 2015 mit ihren knapp 3000 Mitarbeitenden, davon 122 Lernende, einen Umsatz von 1,5 Milliarden Franken.

Kurzportrait Maflü
Das Projekt Maflü wurde zu Beginn des Jahres 2016 von der Geschäftsleitung der Micarna initialisiert, da die aktuelle Flüchtlingsthematik nach Meinung des Unternehmens kein temporäres Phänomen darstellt, sondern die Schweiz längerfristig beschäftigen wird. Die Micarna möchte ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und stellt mit dem Projekt Maflü ein Integrationskonzept vor. Das Projekt hat zum Ziel, Flüchtlinge in verschiedenen Berufen innerhalb der Micarna auszubilden und ihnen somit eine berufliche Grundausbildung sowie eine berufliche Perspektive in der Schweiz zu ermöglichen. Diese Grundausbildung wird mit einem Berufsattest, also einer praktischen Ausbildung im Betrieb, vergleichbar sein. Die Ausbildungsziele werden stufenweise erreicht, dabei wird der Prozess eng von der Micarna und den staatlichen Institutionen begleitet. Der Ausbildung innerhalb der Micarna geht ein sprachliches und kulturelles Integrationsprogramm in Zusammenarbeit mit den entsprechenden Kantonen voraus. Ziel ist es, den Absolventinnen und Absolventen dieser Grundausbildung eine Festanstellung innerhalb der Micarna anbieten zu können. Dadurch können zwei Ziele erreicht werden: Einerseits unterstützt dieses Projekt die betroffenen Personen bei der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Integration und bietet ihnen eine berufliche Perspektive; anderseits kann die Micarna dem Fachkräftemangel in der Branche aktiv entgegenwirken. In der Micarna Courtepin (Kanton Freiburg) können bereits diesen Sommer erste Flüchtlinge ihre Ausbildung aufnehmen; am Standort Bazenheid (Kanton St.Gallen) laufen erste Gespräche mit den betroffenen Stellen.

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Die Micarna SA überreicht den Verantwortlichen des Projekts «Midnight Games Courtepin» einen Check in Höhe von 3500 Franken. Der Erlös stammt aus dem Personalfest und soll die Möglichkeit der aktiven und spielerischen Freizeitgestaltung finanziell unterstützen.

Jugendlich fördern, ausbilden und sie auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleiten: Sowohl innerhalb der Micarna SA, als auch beim Projekt «Midnight Games Courtepin» geniessen Wohlbefinden und Entwicklung junger Menschen hohe Priorität. Es überrascht daher nicht, dass sich die Verantwortlichen der Micarna SA, mit Sitz in Courtepin, entschieden haben, den Erlös des diesjährigen Personalfests dem Jugendbewegungsprojekt «Midnight Games Courtepin» zukommen zu lassen.

Mitarbeitende für ein regionales Projekt
Das Projekt will den Jugendlichen eine Alternative zu herkömmlichen samstagabendlichen Freizeitangeboten bieten. Sport soll in diesem Zusammenhang als Mittel der Gewalt- und Suchtprävention, der Gesundheitsförderung und der gesellschaftlichen Integration dienen. Auch zahlreiche Mitarbeitende der Micarna SA leben in Courtepin und viele haben Kinder, die das Angebot des Projekts «Midnight Games Courtepin» regelmässig nutzen. «Dass es nun Lernende der Micarna SA waren, welche der Personalkommission vorgeschlagen haben, den diesjährigen Erlös aus dem Personalfest dem Jugend- und Präventionsprojekt zukommen zu lassen freut uns sehr», sagt Roula Gaytanidis, Projektleiterin «Midnight Games Courtepin».

Lernende mit gesunder Zukunft
«Jugendliche aus der Region sollen wissen, dass sich die Micarna für sie interessiert», sagt Alain Tinguely, Leiter HR West Micarna SA, und betont: «Wir wollen gesunde und wissensbegierige Lernende.» Gemeinsam mit den Vertretern der Personalkommission haben sich die Verantwortlichen der Micarna SA entschieden, den Erlös des Personalfests dem Projekt «Midnight Games Courtepin» zu überreichen. Im Rahmen eines kleinen Apéro am vergangenen Montag durften die Projektverantwortlichen Roula Gaytanidis und Ronny Scullion, sowie Julia Nusslé Jaton, Verantwortliche Suisse Romande IdéeSport, den Check in Höhe von 3500 Franken in Courtepin in Empfang nehmen. «Es ist eine schöne Geste und vor allem eine Anerkennung für unser Projekt und die engagierten Leiterinnen und Leiter», sagt Gaytanidis.

Kurzportrait Micarna SA
Die Micarna SA ist seit mehr als einem halben Jahrhundert die führende Fleisch-, Geflügel- und Seafoodproduzentin der Schweiz und leistet als Mitglied der M-Industrie einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg der Migros-Gruppe. Über zwei Millionen Konsumenten in der Schweiz und in Europa geniessen täglich die erstklassigen und qualitativ hochstehenden Micarna-Produkte. Die Schweiz liefert mit ihren im internationalen Vergleich einzigartig strengen Tier- und Umweltschutzrichtlinien in der Landwirtschaft gute Voraussetzungen für umwelt- und sozialverträgliche Produkte. Die Micarna SA pflegt aus Überzeugung eine enge Beziehung zur Schweizer Landwirtschaft und anerkennt und fördert den Mehrwert von Schweizer Fleisch. Rund 70 Prozent aller Tiere, die bei der Micarna SA verarbeitet werden, sind Labeltiere (zum Beispiel TerraSuisse oder Bio) und geniessen ein grösseres Tierwohl als durch die Gesetzgebung vorgeschrieben. Mit über 4800 Produkten und Gesamtlösungen für spezifische Kundengruppen im In- und Ausland ist die Micarna SA absatztechnisch die grösste Fleischproduzentin der Schweiz.

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Die Micarna SA überreicht dem Kodex Verein Kirchberg-Bazenheid einen Check in Höhe von 2500 Franken. Der Erlös stammt aus dem Personalfest und soll die Präventionskampagne finanziell unterstützen.

Jugendlich fördern, ausbilden und sie auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben begleiten: Sowohl innerhalb der Micarna SA, als auch beim Verein Kodex geniessen Wohlbefinden und Entwicklung junger Menschen hohe Priorität. Es überrascht nicht, dass die Micarna SA, mit Sitz in Bazenheid, entschieden hat, den Erlös des diesjährigen Personalfests dem Präventionsprogramm Kodex zukommen zu lassen.

Belohnung und Signalwirkung
«Den zahlreichen Verlockungen der Konsumgesellschaft zu widerstehen ist nicht einfach, gerade für junge Menschen», erklärt Stefan Harder, Leiter HR Micarna SA. Das Projekt Kodex zu unterstützen sei eine Herzensangelegenheit. Aktuell absolvieren 122 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Micarna SA; viele von ihnen haben sich bewusst gegen Alkohol, Tabak und Drogen entschieden. Genau das, was sich der Verein Kodex zum Ziel setzt. «Wenn Jugendliche freiwillig auf Alkohol und Tabak verzichten und keinerlei Kontakt mit Drogen eingehen, verdient dieses Engagement Respekt», sagt Elisabeth Zähner, Präsidentin Kodex Verein Kirchberg-Bazenheid. «Wenn Ausbildungsbetriebe wie die Micarna dieses Projekt unterstützen, hat das Signalwirkung.»

Lehrlinge mit gesunder Zukunft
Jugendliche aus der Region sollen wissen, dass sich die Micarna SA für sie interessiert, sagt Harder. «Wir wollen gesunde und wissensbegierige Lernende», so der HR-Leiter. Gemeinsam mit der Personalkommission haben sich die Verantwortlichen der Micarna SA entschieden, den Erlös des Personalfests Kodex zu überreichen. Im Rahmen eines kleinen Apéro am vergangenen Montag durften Elisabeth Zähner und Andreas Herzog vom Verein Kodex den Check in Höhe von 2500 Franken in Bazenheid in Empfang nehmen. «Es ist eine schöne Geste und vor allem eine Anerkennung für unsere Jugendlichen», sagt Zähner.

Kurzporträt Micarna SA
Die Micarna SA ist seit mehr als einem halben Jahrhundert die führende Fleisch-, Geflügel- und Seafoodproduzentin der Schweiz und leistet als Mitglied der M-Industrie einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg der Migros-Gruppe. Über zwei Millionen Konsumenten in der Schweiz und in Europa geniessen täglich die erstklassigen und qualitativ hochstehenden Micarna-Produkte. Die Schweiz liefert mit ihren im internationalen Vergleich einzigartig strengen Tier- und Umweltschutzrichtlinien in der Landwirtschaft gute Voraussetzungen für umwelt- und sozialverträgliche Produkte. Die Micarna SA pflegt aus Überzeugung eine enge Beziehung zur Schweizer Landwirtschaft und anerkennt und fördert den Mehrwert von Schweizer Fleisch. Rund 70 Prozent aller Tiere, die bei der Micarna SA verarbeitet werden, sind Labeltiere (zum Beispiel TerraSuisse oder Bio) und geniessen ein grösseres Tierwohl als durch die Gesetzgebung vorgeschrieben. Mit über 4800 Produkten und Gesamtlösungen für spezifische Kundengruppen im In- und Ausland ist die Micarna SA absatztechnisch die grösste Fleischproduzentin der Schweiz.

Kurzporträt Kodex
Kodex ist ein dreistufiges Programm zur Suchtmittel-Prävention für Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren. Es wird von der politisch und konfessionell neutralen Kodex-Stiftung und von lokalen Kodex-Vereinen durchgeführt und finanziert. Die Jugendlichen konsumieren keine Tabak- oder Raucherwaren, sie meiden den Umgang mit Rauschgiften jeder Art und sie verzichten in der ersten und zweiten Programmstufe auf die Einnahme alkoholischer Getränke. In der dritten Stufe ist der geringe Konsum leicht alkoholhaltiger Getränke in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften ab 16 Jahren erlaubt.

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